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Aktuelles Urteil: Fristlose Kündigung wegen Drohung mit Messer

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Von Wolfram von Gagern,

Die außerordentliche Kündigung wegen der Bedrohung durch ein Messer ist rechtens. So entschied es das Arbeitsgericht in Berlin

Ein Arbeitnehmer war auf einem Friedhof als Gärtner beschäftigt. Als er versetzt werden sollte, geriet er darüber in Wut. Er fuchtelte mit einem 15 cm langen Messer vor einem Azubi herum und brüllte dabei: „Hau ab, sonst bringe ich dich um.“ Dann schrie er weiter, er werde sich das Messer selbst ins Herz rammen.

Der Arbeitgeber nahm diesen Vorfall zum Anlass, dem Arbeitnehmer zu kündigen. Der Arbeitnehmer wandte sich gegen die Kündigung, da er niemanden bedroht habe. Nur die Selbstmorderklärung gab der Arbeitnehmer zu. Später unternahm der Arbeitnehmer mit seiner Ehefrau einen gemeinsamen Selbstmordversuch.

Das Arbeitsgericht Berlin hielt die Kündigung für wirksam. Von dem Arbeitnehmer ginge eine erhebliche Gefahr aus. Der Arbeitgeber sei zum Schutz der Arbeitskollegen zur außerordentlichen Kündigung berechtigt gewesen.

Arbeitsgericht Berlin; Aktenzeichen: 96 Ca 26619/03

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