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Gefahrgut-Oscar für Frank Huster

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Von Martin Weyde,

Als Frank Huster vom Deutschen Speditions- und Logistik-Verband den Hörer abnimmt, spricht eine tiefe Stimme zu ihm: „Diesmal hat es dich erwischt!“ Die tiefe Stimme gehört Uwe Heins, dem Chefredakteur des Fachmagazins „gefährliche ladung“ und Organisator des Deutschen Gefahrgut-Preises.

 

Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV, ist der Träger des diesjährigen Gefahrgut-Preises. Er empfing die begehrte Trophäe vor den gespannten Augen von Gefahrgutspezialisten aus dem In- und Ausland im Rahmen eines feierlichen Festaktes am 24. Februar 2013 im Hamburger Empire Riverside. Die Auszeichnung erhielt Huster nahezu zeitgleich mit der Verleihung der 85. Academy Awards in Los Angeles – kurz Oscars genannt. Es war der 23. Gefahrgut-Oscar, den der Storck Verlag Hamburg in diesem Jahr vergeben konnte.
Der Sprecher der Jury, Peter Steinbach vom Verband Chemiehandel, begründete die Entscheidung der Juroren für Huster unter anderem mit den Themen ADR/RID-Strukturreform, Unfallmerkblätter und Kapitel 1.10 ADR für die Sicherung bei der Gefahrgutbeförderung, an denen Huster mitgewirkt habe.
Die Laudatio auf den Preisträger hielt Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Er hob hervor, dass Huster in seiner über zwanzigjährigen Tätigkeit für den DSLV viel zur Gestaltung des Gefahrgutrechts beigetragen habe. Verbandsarbeit bringe wichtiges Praxiswissen in Entscheidungsprozesse ein, über das die Politik nicht verfügen könne.

 

Huster habe mit großem Engagement und persönlichem Geschick den Wirtschaftszweig erfolgreich in nationalen und internationalen Verhandlungen zur Rechtsfortentwicklung vertreten, zum Beispiel in der UNECE. Seine klaren Standpunkte hätten in der Diskussion auch dann zu guten Ergebnissen geführt, wenn sie nicht mit der Position des Verkehrsministeriums übereinstimmten.

In seiner Dankesrede betonte Huster, dass seine Tätigkeit als Lobbyist nie im Widerspruch zu seinem Einsatz für die Sicherheit gestanden habe. Der Beitrag der Verbände erschöpfe sich nicht darin, Experten in Beratungsgremien zu entsenden, sondern sie unterstützten das BMVBS auch durch eigene Vorschläge zur Fortentwicklung des Rechts. Deshalb verstehe er den Preis auch als ein Signal gegen die weitverbreitete öffentliche Meinung, „Lobbyisten kümmerten sich nur um den Ertrag und pfeifen auf Umwelt und Sicherheit“.

Der Wissenstransfer in Richtung Gesetzgeber sei für den DSLV seit jeher eine Herausforderung. Und dabei gehe es weniger um die Verkehrspolitik des BMVBS als vielmehr um die Umweltpolitik des BMU und die Innenpolitik des BMI.

Denn das Bundesinnenministerium habe seit dem 11. September 2001 mit zahlreichen, vor allem auch fragwürdigen gesetzgeberischen Auflagen auf die Verkehrswirtschaft eingewirkt. Doch obwohl der DSLV umfassend über die Arbeits- und Funktionsweise der Speditionsbranche aufgeklärt habe, sei diese für das BMI immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.

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