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Die Durchführung von sicherheitstechnischen Unterweisungen wird in vielen Gesetzen, Verordnungen und Berufsgenossenschaftlichen Regelwerken gefordert...

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Handys in Ex-Schutzzonen: Wir müssen draußen bleiben

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Von Wolfram von Gagern,

Für viele ist das Handy ständiger Begleiter. In explosionsgefährdeten Bereichen kann das schnell ins Auge gehen: Denn Batterien und Akkus können unter bestimmten Umständen durch...

Für viele ist das Handy ständiger Begleiter. In explosionsgefährdeten Bereichen kann das schnell ins Auge gehen: Denn Batterien und Akkus können unter bestimmten Umständen durch Funkenbildung als Zündquelle wirken und stellen daher ein Sicherheitsrisiko dar. Zu Funkenbildung kann es bei Metallgehäusen auch kommen, wenn das Gerät herunterfällt.

Bedienungsanleitungen zu Mobiltelefonen enthalten meist den Warnhinweis, dass sie in explosionsgefährdeten Bereichen nicht eingeschaltet sein dürfen. Soll in solchen Bereichen dennoch drahtlos telefoniert werden, gibt es dafür spezielle Betriebsfunkanlagen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt für den Einsatz in der Ex-Schutz-Zone 1 zugelassen sind. Zone 1 heißt: Gefährliche explosionsfähige Atmosphäre durch Gase, Dämpfe oder Nebel kann im Normalbetrieb gelegentlich auftreten. Handys wurden bislang noch nicht geprüft.

Für Sie als Sicherheitsfachkraft bedeutet das:

Sorgen Sie dafür, dass an den Zugängen zu explosionsgefährdeten Bereichen deutlich sichtbare Schilder darauf hinweisen, dass Handys draußen bleiben müssen. Nehmen Sie das Thema auch in Ihre Sicherheitsunterweisungen auf und überprüfen Sie die Betriebsanweisungen auf diesen Punkt hin.

Armbanduhren und Hörgeräte
Mit der Frage, ob ähnliche Gefahren auch von batteriebetriebenen Armbanduhren, Taschenrechnern oder Hörgeräten ausgehen können, hat sich die Deutsche Elektrotechnische Kommission (DKE) schon vor längerer Zeit beschäftigt. Ergebnis: Außer in Zone 0 (ständige oder häufige explosionsgefährliche Atmosphäre) sind Armbanduhren und Kompakt-Hörgeräte, die im Ohr getragen werden, in der Regel unkritisch; andere Hörgeräte sind im Einzelfall zu prüfen. Dies gilt auch für solarbetriebene Taschenrechner: Ab einer gewissen Zahl von Zellen besteht hier ebenfalls Zündgefahr.

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