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Die Durchführung von sicherheitstechnischen Unterweisungen wird in vielen Gesetzen, Verordnungen und Berufsgenossenschaftlichen Regelwerken gefordert...

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Unterweisen Sie Ihre Fahrer

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Von Martin Weyde,

In im Faltblatt „Fahrzeuge“ stellt die Unfallkasse Post und Telekom (UK PT) gleich zum Einstieg fest, dass betrieblich genutzte Fahrzeuge nicht nur verkehrssicher sein, sondern auch den Vorschriften zum Arbeitsschutz genügen müssen. Unterweisen Sie Ihre Kollegen zu diesem Thema, aber übersehen Sie dabei nichts.

 

Das Faltblatt der UK PT bezieht sich auf insgesamt 13 Vorschriften, die Sie und Ihre Kollegen berücksichtigen müssen, wenn Sie für betrieblich genutzte Fahrzeuge verantwortlich sind.
Es fasst wichtige Grundlagen zusammen, an denen Sie Ihre Unterweisung gut orientieren können – sowohl für Fahrten im öffentlichen als auch im nicht öffentlichen Verkehr, im Hinblick auf erforderliche Prüfungen und Kennzeichnungen und ebenfalls darauf, wie Fahrzeuge zu be- und entladen oder abzustellen sind. Auch den Themen Rückwärtsfahren, Warnwesten, Telefonieren und Navigationsgeräte sind Abschnitte gewidmet.

 

Unter anderem weist das Faltblatt auf folgende Anforderungen hin:

  • Im öffentlichen Verkehr benötigen Ihre Kollegen eine Fahrerlaubnis, sonst nicht. Aber auch das Betriebsgelände kann öffentlich sein, wenn es allgemein genutzt wird. Und auch für den nicht öffentlichen Einsatz müssen Ihre Kollegen volljährig sowie körperlich und geistig geeignet sein und beauftragt und unterwiesen werden.
  • Es muss jährlich durch einen Sachkundigen geprüft werden, ob betrieblich genutzte Fahrzeuge verkehrs- und arbeitssicher sind. Die Ergebnisse der Prüfung werden in einem Prüfbuch, einer Prüfkartei oder einem Prüfbericht dokumentiert, sie ersetzt jedoch nicht die Hauptuntersuchung.
  • Die Fahrzeuge müssen mit zulässigem Gesamtgewicht und Achslasten gekennzeichnet sein, Fahrzeuge mit Anhängerkupplung auch mit zulässiger Anhängelast. Sie müssen so beladen werden, dass nichts verrutscht, umfällt, hin und her rollt, herabfällt oder Lärm erzeugt. Fahrzeuge dürfen beim Be- und Entladen weder fortrollen noch kippen oder umstürzen. Hinausragende Teile müssen gekennzeichnet werden.
  • Wenn beim Zurücksetzen des Fahrzeugs jemand gefährdet werden kann, dann muss der Fahrer sich einweisen lassen. Bevor er das Fahrzeug verlässt, muss er es so sichern, dass es sich nicht unbeabsichtigt bewegen kann oder unbefugt benutzen lässt. Auf unebenem oder abschüssigem Gelände muss er es mit Unterlegkeilen sichern.
  • Für Fahrer und regelmäßige Mitfahrer müssen Warnwesten an Bord sein, allerdings nicht in Fahrzeugen, die ausschließlich innerbetrieblich genutzt werden.
  • Es ist generell nicht empfehlenswert, während der Fahrt zu telefonieren, aber mit dem Hörer in der Hand zu telefonieren, ist verboten.
  • Navigationsgeräte sollten vor Antritt der Fahrt programmiert und der Fahrer im Umgang mit dem Gerät unterwiesen werden.

Das Faltblatt steht auf der Website der Unfallkasse Post und Telekom unter ukpt.de als PDF zur Verfügung.

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