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Erfahren Sie hier, wie Sie den Energieverbrauch Ihres Unternehmens drastisch senken und Ressourcen schonen können.

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Mit diesen Tipps sparen Sie teure Energie ein

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Energieeffizienz
Urheber: Robert Kneschke | Fotolia

Von Uwe E. Wirth,

Energie wird mit Bestimmtheit auf längere Sicht nicht billiger. Energiepreise können sich darüber hinaus schnell ändern. Dies vorausschauend im Jahresbudget zu berücksichtigen, ist nicht leicht. Doch mit einigen wenigen Maßnahmen können Sie hier wirkungsvoll Geld sparen und tun sogar noch etwas für die Umwelt.

Folgende Bilder sind in der Logistik allgegenwärtig: Im Winter wird das Tor der Rampe aufgemacht, der Lastwagen dockt umständlich und zeitraubend an und die Temperatur im Lager fällt dramatisch. Die Folge: Kostbare Energie verpufft sinnlos.

Auch anders herum funktioniert das mit der Energieverschwendung an der Rampe: Der Kühllastwagen dockt an und die mangelhafte Abdichtung an der Rampe sorgt dafür, dass Ihre Kühlanlage richtig zu tun bekommt. Auch mangelnde Dämmung oder alte Anlagen erweisen sich bei genauerer Betrachtung oft als wahre Energiefresser.

Doch bevor Sie sich jetzt sofort daran machen, Dämmpläne aufzustellen oder gar die Rampentore auszutauschen, halten Sie sich vor Augen, dass der Verkehrssektor etwa 35 % des Primärenergieverbrauchs ausmacht – und dass hier in den letzten 30 Jahren eine Verdoppelung des Anteils stattgefunden hat!

Denken Sie also – bevor Sie Maßnahmen ergreifen – zunächst einmal darüber nach, ob Ihre Logistikketten optimal gestaltet sind. Denn oft werden Waren unnötig in halb leeren Lkws durch die Gegend geschickt. Und das bezahlt im Endeffekt Ihr Unternehmen mit. Prüfen Sie deshalb, ob sich hier nicht einiges an Sparpotenzial ergeben kann.

Tipp: Betrachten Sie also nicht nur den Teil der Logistikkette, der unter Ihrer Obhut abläuft, sondern wählen Sie einen Gesamtansatz. Auch wenn Sie vordergründig erst einmal nichts direkt sparen – Einsparungen kommen über Umwegen, wie niedrigere Transport- und Material- kosten, über kurz oder lang auch bei Ihnen an.

 

Beziehen Sie bei der Beurteilung Ihrer Logistikketten diese Punkte mit ein:


  • mögliche Transporteinsparungen durch eine andere Standortwahl

  • Optimierung der Auslastung von Transportkapazitäten

  • Tourenoptimierungen, die Fahrwege vermeiden

Tipp: Binden Sie auch Ihre Transport- dienstleister in solche Überlegungen mit ein. Sparen diese nämlich, so kommt das auch Ihnen zugute. Damit dieses Spiel allerdings funktioniert, bringen Sie Ihre Partner dazu, Ihnen entsprechende Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu liefern.

Erst wenn Sie hier alles getan haben, schauen Sie sich Ihre Anlagen genauer an. Denn es wäre doch ärgerlich, wenn Sie durch ein externes Zwischenlager massiv Transportkosten sparen könnten, aber bereits viel Geld in die Energieoptimierung Ihrer alten – und nach der Transportoptimerung eventuell nicht mehr benötigten – Lagerteile gesteckt haben.

 

So machen Sie Energiefresser in Ihren Lagern dingfest


Bevor Sie über Energiesparmaßnahmen nachdenken, muss Ihnen klar sein, dass gut 40 % der Energie in Gebäuden verbraucht wird. Wir empfehlen Ihnen also, zunächst einen Rundgang durch Ihr Lager zu machen. Legen Sie dabei besonderes Augenmerk auf folgende Punkte:

  • Wie sieht es bei Ihnen mit der Anlieferung und Aussendung von Waren aus? Hier geht nämlich in vielen Unternehmen die meiste Energie verloren. Beurteilen Sie also als Erstes wie es bei Ihnen an der Rampe zugeht: Schließen alle Rolltore noch richtig und sind dicht? Gibt es Abdichtungen, die den Hänger oder das Zugfahrzeug dich umschließen? Sind diese Systeme einsatzfähig und werde Sie auch richtig benutzt? Wie ist es um den Andockvorgang bestellt? Wird das Tor erst dann geöffnet, wenn der Laster davor steht?
  • Sehen Sie sich die Wärmedämmung im gesamten Lagergebäude an und vergessen Sie nicht, nach Wärmelecks zu suchen. Prüfen Sie dazu diese Punkte: Schließen noch alle Fenster und Türen richtig? Sind die Tore zwischen den verschiedenen Klimazonen des Lagers noch in Ordnung und werden sie auch richtig bedient? Sind alle Dämmmaterialien an Wänden und Decken in Ordnung und sind diese vor allen Dingen auch richtig trocken?
  • Schauen Sie sich jetzt Ihren Fuhrpark an Flurförderfahrzeugen einmal an. Beantworten Sie sich hier unbedingt folgende Fragen: Sind die Geräte alle technisch in Schuss? Schlacht eingestellte Motoren und durch mangelnde Lagerschmierung schwegängige Räder sind wahre Energiefresser und kosten unnötig Geld. Besitzen alle Ihre Stapler funktionierende Bremsenerige-Rückgewinnungsanlagen? Haben die Stapler eine Rückgewinnungsanlage, die bei der Lastsenkung die Batterie speist?
  • Werfen Sie nun noch einen gründlichen Blick auf Ihre Lagereinrichtungen und deren Steuerungssysteme und prüfen Sie diese Punkte: Arbeiten Ihre Steuerungssysteme im Sinne des Energiesparens optimal? Fassen sie beispielsweise Regalbediengerätfahrten gut zusammen? Oder wird für jeden Auftrag eine neue Fahrt veranlasst? Wenn ja, dann beraten Sie sich mit dem Hersteller der Anlage, ob hier etwas getan werden kann. Wird in Ihren Anlagen die bei Lastsenkungen entstehende Energie zurück gewonnen oder über Lastwiderstände verbraten?

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Alle Punkte abgearbeitet? Dann haben Sie mit ziemlicher Sicherheit die schlimmsten „Energiefresser“ dingfest gemacht und können zusammen mit dem Hersteller oder Lieferanten beratschlagen, ob sich eine Reparatur, eine Modernisierung oder auch ein Austausch der Einrichtungen lohnt.

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