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Der Umweltschutz bekommt in den heutigen Unternehmensstrukturen eine immer größere Bedeutung. Von der Einführung eines Umweltschutzmanagementsystems...

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Vorsicht: Bei Umweltschäden können Sie sogar persönlich zur Rechenschaft gezogen werden!

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Als Logistikverantwortlicher sind Sie es gewohnt, auch mit umweltgefährdenden Stoffen umzugehen. Sie haben sicher schon immer darauf geachtet, dass diese Gefahrstoffe nicht unkontrolliert austreten und die Umwelt belasten. Aber: Hier müssen Sie besonders aufpassen, denn nach den Umweltschutzgesetzen in Deutschland und in der Schweiz haften Sie oft sogar persönlich.

Dass Unternehmen für angerichtete Umweltschäden haften, ist eigentlich nichts Neues. In Deutschland regelt bereits seit dem 1.1.1991 beispielsweise das Umwelthaftungsgesetz (UmweltHG), in welchen Fällen ein Unternehmen einen Umweltschaden auszugleichen hat.

Doch das geltende Umweltschadensgesetz (USchadG) geht wesentlich weiter.

Denn: Hier ist es oft gar nicht notwendig, dass ein Verschulden für den Umweltschaden vorliegen muss, weil die Haftung für Umweltschäden oder sogar Umweltgefährdungen Unternehmen und auch Personen grundsätzlich immer trifft, wenn sie mit gefährlichen Stoffen umgehen.

Hier die wichtigsten Punkte des USchadG:

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  • Unternehmen haften für Umweltschäden auch ohne Verschulden.
  • Nicht nur Unternehmen, sondern auch Sie haften für Umweltschäden persönlich und unbegrenzt.
  • Nicht nur Behörden dürfen die Beseitigung von Umweltschäden einfordern. Dies machen auch Umweltschutzorganisationen.
  • Auch wenn behördliche Emissions-Genehmigungen vorliegen, schützen diese nicht vor der Haftung für eventuelle Umweltschäden.
  • Für lange zurückliegende Einleitungen von gefährlichen Stoffen in die Umwelt besteht ebenfalls eine umfassende Haftung, selbst wenn die Schädigung erst wesentlich später bemerkt wird.
    Tipp: Liegt die Verursachung eines Umweltschadens länger als 30 Jahre zurück, gilt das USchadG nicht.
  • Bei einer unmittelbaren Gefahr für die Umwelt muss immer sofort die zuständige Behörde unterrichtet werden.
  • Ist ein Schaden eingetreten, müssen betroffene Unternehmen oder Personen diesen wiedergutmachen. Dies gilt nicht nur für Schäden, die anderen Personen oder Unternehmen entstanden sind, sondern insbesondere nun auch für Natur-, Gewässer- und Bodenschäden.
  • Die Beweislast, dass ein Schaden nicht durch die Firma verursacht wurde, liegt in der Regel immer beim Unternehmen beziehungsweise bei den verantwortlichen Personen.

In der Schweiz stehen die Regelungen zum Umweltschutz im Umweltschutzgesetz (USG). Derzeit ist die Fassung vom 1.11.2013 gültig. Hier ist in Art. 2 klar festgelegt, dass das Verursacherprinzip gilt.

Wer also Taten begeht, die Maßnahmen nach diesem Gesetz nach sich ziehen, der muss die Kosten dafür tragen.

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