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Rund 18 Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten täglich im Büro. Auch wenn dort die Gefährdungen weniger unmittelbar erkennbar sind als auf der...

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Gesunde Arbeitsplätze der Zukunft

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Von Martin Weyde,

Die längsten Ausfallzeiten verursachen im Vergleich aller Diagnosen die psychischen Störungen, hält Dipl.-Psychologe Dr. Gregor Wittke in „Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz“ fest. Dafür werden laut Wittke allgemein gesellschaftliche Veränderungen und neue Formen der Arbeit verantwortlich gemacht.

In der Fürsorgepflicht sind zunächst die Vorgesetzten, aber oft ist auch Ihre Meinung als SiFa gefragt. Denn betroffene Kollegen zu unterstützen, ist natürlich keine reine Pflichtübung, sondern entspringt auch menschlichem Interesse am Wohlbefinden der anderen. Und Belastungen am Arbeitsplatz sind zwar nicht die einzige Ursache psychischer Probleme, sie können dabei aber eine Rolle spielen.
Belastungen am Arbeitsplatz empfinden viele Menschen – auch wenn sie dadurch nicht psychisch erkranken. Und Veränderungen der Arbeitswelt und neue Arbeitsformen können Belastungen steigern, sie können diese aber auch vermeiden.
Rund zwei Drittel der Menschen, die ihrer Arbeit in einem Büro nachgehen, erwarten für die nähere Zukunft,

  • dass sie ganz selbstverständlich auch von zu Hause aus arbeiten werden,
  • und dass sie dabei einen großen Teil der Zeit nur virtuell mit ihren Kollegen vernetzt sein werden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Und diese Entwicklung wird von den Bedürfnissen der Beschäftigten angetrieben, denn, so wörtlich: „Gelebte Work-Life-Balance gilt als Status-Symbol“. Die Arbeitsumgebung sei wesentliches Element der Unternehmenskultur und Identifikation mit dem Unternehmen, und das Büro der Zukunft ein Ort hoher Lebenqualität, Inspiration und Produktivität.

 

Wie Stefan Rief vom IAO „Zeit Online“ erzählte, wünschen sich Mitarbeiter mehr Freiraum bei der räumlichen und zeitlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes. Bei einigen Unternehmen könne man von einer „regelrechten Büroflucht“ sprechen. Und den Firmen werde gar nichts anderes übrig bleiben, als sich dem anzupassen, denn in manchen Branchen sei es schon heute schwierig, qualifiziertes Personal zu gewinnen. Die Industrie sei gefordert, durch nachhaltige Konzepte attraktiver für junge Mitarbeiter zu werden.
Rief weist darauf hin, dass sich Arbeitszeitmodelle der Zukunft am individuellen Arbeitsrhythmus des Einzelnen ausrichten. Die Arbeit werde an den Ort kommen müssen, an dem die Leute leben – die strikte Trennung von Arbeit und Freizeit reiche nicht mehr aus.
Bei Siemens in Düsseldorf gibt es im Projekt „Mobile Working“ keine festen Arbeitsplätze mehr, sondern nur noch 400 Stühle für 600 Mitarbeiter. Und weil die sowieso nie alle zur selben Zeit da sind, geht das Ganze nicht wie die „Reise nach Jerusalem“ aus – es gibt also keinen Stuhltanz, denn die Plätze reichen in jedem Fall. Schließlich bekommen die Mitarbeiter von Siemens auch noch zusätzlich Mobiltelefone und Notebooks, um ihnen die Arbeit von zu Hause und unterwegs zu erleichtern.

 

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