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Rund 18 Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten täglich im Büro. Auch wenn dort die Gefährdungen weniger unmittelbar erkennbar sind als auf der...

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Gesundheitsrisiken durch Bearbeitungsverfahren

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Arbeitssicherheit
Urheber: Coloures-pic | Fotolia

Von Friedhelm Kring,

Bei der mechanischen Bearbeitung diverser Werkstoffe besteht die Besonderheit, dass einige Verletzungsrisiken und Gesundheitsbelastungen zunächst gar nicht vorhanden sind, sondern erst durch die Tätigkeit selbst entstehen.

Auch auf solche Gefährdungen müssen Sie eingehen und erläutern, wie Ihre Mitarbeiter sich entsprechend schützen können, z. B.:

  • Verwenden von Atemschutz, wenn bei der Bearbeitung von Hartholz krebserzeugende Stäube entstehen
  • Tragen von Schutzhandschuhen, wenn scharfkantige Metallspäne anfallen
  • Tragen von Augenschutz, wenn die Gefahr besteht, dass Splitter durch die Luft fliegen
  • Verbot von Ketten, Schmuck, langen Haaren etc. und auch Handschuhen bei Tätigkeiten wie Bohren, bei denen die Gefahr des Einzugs in sich drehende Maschinen besteht

Ziehen Sie ggf. Ihren Betriebsarzt hinzu. Er kann Sie bei Gesundheitsfragen, etwa zu Stäuben oder den Folgen von Augenverletzungen, kompetent unterstützen.

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Wichtiger Hinweis: Selbstverständlich darf ein noch so sorgsames Unterweisen nicht das TOP-Prinzip im Arbeitsschutz aushebeln. Es genügt daher nicht, zum Tragen von Atemschutz (personenbezogene Maßnahme) zu unterweisen, wenn die Staubbelastung am Arbeitsplatz durch eine einfache Absaugung (technische Maßnahme) zu vermindern wäre.

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