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Grippeschutzimpfung: Das sagt das RKI

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Von Martin Weyde,

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat letzten Monat darauf hingewiesen, dass kein Impfstoff zu 100 Prozent schützen kann. Deshalb sollten weitere Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko einer Ansteckung mit Grippeviren zu verringern. Das RKI empfiehlt: Abstand halten!

Die Grippeschutzimpfung ist besonders für Menschen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung wichtig, also für diese Ihrer Kollegen:

  • Mitarbeiter über 60 Jahre, denn besonders für ältere Menschen kann eine Grippe lebensbedrohlich sein,
  • Schwangere
  • und Kollegen mit einem Grundleiden.

Der Begriff „Grundleiden“ steht für eine ganze Reihe von Erkrankungen, nur ein paar Beispiele:

  • chronische Erkrankungen der Atmungsorgane,
  • Herz- und Kreislauferkrankungen,
  • Leber- und Nierenkrankheiten,
  • Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten.

Wenn Sie jetzt nachsehen, ob die Vorgaben des RKI auf Ihre Kollegen zutreffen, dann stellen Sie vielleicht erfreut fest, dass es sich nicht um sonderlich viele handelt. Aber: Das RKI sagt auch, dass für den Rest der Welt die Impfung nur deshalb nicht explizit empfohlen wird, weil das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs nicht so groß ist.

 

Das ist aber für Sie überhaupt nicht der entscheidende Punkt: Ihr Unternehmen leidet auch dann, wenn Ihre Kollegen nur halbe Kraft fahren und sich reihenweise gegenseitig anstecken. Nur wenige Chefs schaffen es, über ihren Schatten zu springen und Leute nach Hause zu schicken, die nicht zu 100 Prozent anwesend sind.
Das RKI empfiehlt besonders die Grippeschutzimpfung für medizinisches Personal, denn es „steht in direktem Kontakt mit Personen, die an Influenza erkrankt sind“. Aber das trifft nicht weniger auf eine Vielzahl von Arbeitnehmern zu, die im Winter in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und in überfüllten Bussen und Bahnen in engem Körperkontakt zu Leuten stehen, die sich den Virus schon eingefangen haben.
Die Gefahr, sich anzustecken, soll übrigens erst im Januar und Februar ihren Höhepunkt erreichen. Danach wäre jetzt noch ein guter Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung. Nebenwirkungen dauern maximal 3 Tage und der Impfschutz ist nach spätestens 2 Wochen aufgebaut.
Es hat in diesem Jahr Engpässe bei der Belieferung mit Impfstoffen gegeben. Erfragen Sie bei Ihrem Gesundheitsamt die aktuelle Lage. Gesundheitsschutz ist Ländersache.

 

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