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Die größten Attacken auf die Gesundheit vieler Beschäftigter gehen vom täglichen Lärm am Arbeitsplatz aus. Zu den schädlichen Folgen gehört vor allem...

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Reduzieren Sie den Geräuschpegel am Arbeitsplatz

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Von Wolfram von Gagern,

Als Sifa in Ihrem Unternehmen kennen Sie die gängigen Lärm-Grenzwerte und wissen, dass ab einer längeren Belastung mit 85 Dezibel (A) und mehr dauerhafte Schädigungen des Gehörs wahrscheinlich und deswegen Schutzmaßnahmen vorgeschrieben sind.

Dennoch sollten Sie das Problem des Lärms bzw. eines ständigen Geräuschpegels an Büroarbeitsplätzen nicht unterschätzen. Ein dauerhaft zu hoher Geräuschpegel im Büro setzt Stress-Hormone frei und stört ganz einfach bei der Arbeit.

Lärmschutzverordnung: Folgen eines zu hohen Geräuschpegels

Die Folgen:

  • Leistungseinbußen
  • Konzentrationsstörungen
  • geringere Stress-Resistenz

Für einen zu hohen Geräuschpegel an einem Büroarbeitsplatz kann es vielerlei Gründe geben.

Lärmschutzverordnung: Schallschluckende Einrichtung

Sicher kennen Sie folgenden Effekt. In einem leeren Zimmer – z. B. beim Umzug – hallt es sehr viel mehr als in einem eingerichteten Zimmer.

Der Grund: Die Schallwellen „brechen“ sich an den Einrichtungsgegenständen bzw. werden von ihnen geschluckt.

Lärmschutzverordnung: Welche Einrichtungen den Effekt noch steigern

Diesen Effekt können Sie durch eine ausgewählte Einrichtung gezielt steigern:

  • Teppichboden statt Laminat:
    Weiche Stoffe schlucken den Schall besonders gut. Harte Oberflächen – z. B. Laminatböden – reflektieren ihn jedoch. Außerdem „klackern“ Absätze auf harten Böden besonders laut.
    Tipp: Wenn der Chef nicht gleich den ganzen Boden wechseln will: Abhilfe schaffen bereits Läufer.
  • Vorhänge
    Vorhänge erfüllen denselben Zweck wie Teppiche.
  • Absorber-Elemente/Bilder
    Spezielle schallabsorbierende Materialien dämpfen den Nachhall besonders effektiv. Diese können Sie nachträglich an Decken anbringen oder als Raumteiler einsetzen.
  • Pflanzen etc.

Im Prinzip trägt jeder „weiche“ Gegenstand dazu bei, dass Schall geschluckt wird. Aus akustischer Sicht ist es daher sinnvoll, wenn Büros mit persönlichen Gegenständen der Mitarbeiter eingerichtet sind. Sinnvoll sind dabei insbesondere auch Zimmerpflanzen.

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