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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Brennstoffwechsel Jetzt auf Erdgas umstellen und bis zu 40 % Energiekosten sparen

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Urheber: industrieblick | Fotolia

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Heizöl ist deutlich teurer als Erdgas. Eine Umstellung ist häufig problemlos möglich – wir erklären Ihnen hier, wie! In vielen Unternehmen kann sich heute kaum noch jemand erinnern, warum man sich damals für die Ölheizung entschieden hat.

Sicher, vor 20 Jahren mag das die richtige Entscheidung gewesen sein. Flexibilität bei der Brennstoffbeschaffung sowie der Glaube, dass Öl- und Gaspreis sich gleichermaßen verändern, haben häufig dazu geführt, sich gegen den Gasanschluss zu entscheiden.

Gas ist heute deutlich günstiger als Öl

Die Preise von Erdgas und Heizöl haben sich in den letzten Jahren unterschiedlich entwickelt. 1 Liter Heizöl (= circa 10 kWh) kostet aktuell um die 75 ct. Erdgas hingegen kostet pro Kilowattstunde maximal 5 ct. Die Kostenreduzierung liegt in der Regel bei mehr als 30 %. Je nach regionaler Kostenstruktur des Heizöls und der Gasnetzentgelte kann die Ersparnis bis zu 40 % betragen.

Prüfen Sie in wenigen Schritten, ob Sie in Ihrem Unternehmen umstellen können:

1. Gasversorgung abklären Prüfen Sie, ob in Ihrer Straße Erdgasleitungen liegen. Am einfachsten lässt sich das über Ihren regionalen Gasanbieter klären.

2. Anschlussgröße bestimmen Ist eine Erdgasleitung verfügbar, benötigen Sie zur Ermittlung der Anschlussgröße Ihren voraussichtlichen Jahresverbrauch. Vereinfacht geben Sie Ihren Heizölver- brauch 1:1 als m³ Erdgas an.

Zusätzlich muss dann eine Anschlussleistung (maximaler gleichzeitiger Bezug) festgelegt werden. Diesen Wert können Sie im Moment nur grob abschätzen. Teilen Sie Ihrem Gaslieferanten mit, ob Sie das Erdgas zum Heizen oder für sonstige Prozesse einsetzen. Damit wird geklärt, ob Ihr Erdgasverbrauch ganzjährig und relativ kontinuierlich erfolgt oder ob von einer klassischen Heizkurve ausgegangen werden kann.

TIPP: Nutzen Sie das Erdgas zu Heizzwecken, kann die Brennerleistung Ihres Heizkessels als Richtwert dienen.

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Ihr Gasversorger sollte in der Lage sein, Ihnen ein entsprechendes Angebot für den Hausanschluss zu unterbreiten.

3. Umbau der Heizungsanlage prüfen. Sprechen Sie mit Ihrem Hausinstallteur. Der kann den Umbauaufwand Ihrer Kesselanlage am besten beurteilen.

TIPP: Viele Heizungsbrenner können mit Heizöl und Erdgas betrieben werden.

Wirtschaftlichkeitsberechnung: Ermitteln Sie Ihre individuelle Ersparnis

Für die Amortisationsberechnung benötigen Sie entweder ein Orientierungsangebot Ihres Gaslieferanten, oder Sie nutzen zunächst unseren Preisspiegel auf Seite 7. Zu diesen Konditionen müssen Sie lediglich die Netzentgelte (ca. 1 ct/kWh) und die Energiesteuer (0,55 ct/kWh) addieren. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie dann einen Angebotsvergleich mehrerer Gaslieferanten durchführen. Falls für die Realisierung auch eine Um- stellung Ihrer Heizungsanlage nötig ist, verlängert sich die Amortisationszeit deutlich. Berücksichtigen Sie als Energieverantwortlicher dabei, dass der Tausch der Brenner- oder Heizungsanlage wiederum mit einer Effizienzverbesserung verbunden ist. Das ist gut für die langfristigen Energiekosten und schont die Umwelt.

Umstellung auf Erdgas reduziert den CO2-Ausstoß

Durch den Wechsel des Brennträgers verändert sich auch die CO2-Bilanz. Der CO2-Ausstoß pro kWh Erdgas ist geringer als beim Erdöl. Bei der Verbrennung von 1.000 Liter Heizöl entstehen 2,6 Tonnen CO2. Bei 1.000 m³ Erdgas reduziert sich der CO2-Ausstoß auf 2 Tonnen – ein Rückgang um rund 23 %.
TIPP 23 % CO2-Reduktion durch Umstellung des Brennstoffs: Dieses Ergebnis sollten Sie auch für die Unternehmenskommunikation nutzen.

Denken Sie auch an Ihr Marketing

Wenn Sie eine Effizienzsteigerung oder eine CO2-Reduzierung durchgeführt haben, berichten Sie über Ihre Bemühungen. Auch wenn es nicht für eine Veröffentlichung in der Zeitung reicht – zumindest eine Pressemitteilung und eine Nachricht auf Ihrer Homepage sollten Sie verfassen.

Empfehlung: Richten Sie eine neue Rubrik auf Ihrer Homepage ein, in der Sie regelmäßig über Ihre Bemühungen eines effizienteren Energieumgangs informieren. Immer mehr Kunden beziehen solche Informationen bei einer Kaufentscheidung mit ein.

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