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Incoterms 2000 - Wie Sie Fehlinterpretationen, Versicherungsfehler oder sogar Transportverluste vermeiden (Teil 2)

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Von coupling,

In der vorletzten Ausgabe unseres Beratungsletters hat Ihnen die Redaktion des Einkaufsmanager die E- und F-Klauseln der Incoterms 2000 vorgestellt. Hier im 2. Teil des Beitrags erfahren Sie nun alles über die noch fehlende C-Gruppe. Die restlichen Bestimmungen (D-Gruppe) lesen Sie in der nächsten Ausgabe.

C-Gruppe (Absendeklauseln)

CFR: cost and freight - named port of destination (Kosten und Seefracht - benannter Bestimmungshafen)

Bei dieser Klausel gilt die Lieferung vom Verkäufer als erbracht, wenn die Ware die Schiffsreling im benannten Verschiffungshafen überschritten hat. Er trägt die Kosten für das Freimachen zum Export und für die Fracht bis zum Bestimmungshafen. Alle Gefahren für den Untergang oder die Beschädigung sind dagegen vom Käufer zu tragen und insofern auch zu versichern.
Beachten Sie: CFR kann nur für den See- oder Binnenschiffstransport verwendet werden.
CIF: cost, insurance and freight - named port of destination (Kosten Versicherung und Fracht - benannter Bestimmungshafen)
Diese Klausel entspricht bis auf den Gefahrenübergang der CFR-Klausel und beinhaltet den Abschluss einer Seetransportversicherung durch den Verkäufer. Hierdurch trägt er alle Gefahren des Verlustes oder der Beschädigung bis zum Bestimmungshafen.
Empfehlung: Der Verkäufer ist nur verpflichtet, eine Versicherung mit Mindestdeckung abzuschließen. Haben die Güter einen Wert, der darüber liegt, sollte der Käufer entweder mit dem Verkäufer eine höhere Versicherungssumme vereinbaren (und dies auch im Kaufvertrag verankern) oder eine eigene Zusatzversicherung abschließen.
Die Güter gelten als geliefert, wenn sie die Schiffsreling im benannten Verschiffungshafen überschritten haben.
CPT: carriage paid to ... - named place of destination (frachtfrei bis ... - benannter Bestimmungsort)
Diese Klausel entspricht CFR, kann jedoch für alle Transportarten verwendet werden. Alle Gefahren gehen bei Übergabe der zur Ausfuhr frei gemachten Güter an den Frachtführer auf den Käufer über und sind von ihm versicherungstechnisch wie bei CIF zu regeln.

CIP: carriage and insurance paid to ... - named place of destination (frachtfrei versichert bis ... - benannter Bestimmungsort)

CIP entspricht der CPT-Klausel, beinhaltet jedoch zusätzlich die Versicherung der Ware durch den Verkäufer. Das bedeutet, dass bei dieser Klausel die Gefahren erst nach erfolgter Lieferung auf den Käufer übergehen. In diesem Fall muss vom Verkäufer eine Versicherung abgeschlossen werden, die jedoch, wie bei CIF, nur eine Verpflichtung zur Mindestdeckung beinhaltet.
Praxis-Tipp: Denken Sie also auch hier an die Erhöhung der Deckungssumme.

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