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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Massenverkäufe an den Rohstoffmärkten: Was ist da los?

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Am Freitag den 12. April startete eine regelrechte Verkaufswelle an den Rohstoffmärkten. Gegen Nachmittag gaben Gold und Silber massiv nach und auch einige Industriemetalle folgten diesem Trend. Am Montag Vormittag sah es zunächst noch ruhig aus, doch ab Nachmittag ging es erneut los. Gold und Silber gaben deutlich über fünf Prozent nach.

Rohöl fiel mehrere US-Dollar und auch die Industriemetalle liesen Federn. Händler aus den USA berichteten von einer massiven Verkaufswelle bei Hedge Fonds. Diese sind durch die jüngsten Verluste in Schieflage geraten und müssen nun ihre Positionen abstoßen um die Verluste zu verringern.

Was war ausschlaggebend für die Verkäufe?

Bisher kann man hierüber nur spekulieren. Einige Analysten verweisen auf China und dass die Daten aus dem Reich der Mitte nicht den Konsens des Marktes getroffen hätten. Andere deuten darauf, dass die Anleger neue sichere Anlagen suchen und die Rohstoffe zu Gunsten von Staatsanleihen verlassen.

Wir gehen davon aus, dass zu viele Investoren auf dem gleichen Zug waren. Die ersten haben angefangen Gewinne mitzunehmen und der Rest folgte. Dies mündete in den starken Verkäufen und ist nichts ungewöhnliches. In den Jahren 2008 und 2009 gab es ständig starke Schwankungen.

Wie sollten Einkäufer vorgehen?

Die derzeitigen Preisrückgänge bieten sehr gute Chancen. Wir raten dazu die günstigen Preise zu nutzen. Auf derart starke Abverkäufe kann schnell eine Gegenreaktion erfolgen. Des Weiteren ist nicht garantiert, dass die Rohstoffpreise kurzfristig noch weiter fallen werden. Sehr viele Investoren, darunter der bekannte Rohstoffinvestor Jim Rogers, preisen Rohstoffe nach wie vor massiv in den Medien als Investment an.

Wir rechnen damit, dass einige Vermögensverwalter die Gunst der Stunde nutzen werden. Einkäufer sollten daher nicht zu lange zögern und auch versuchen ob sie das derzeitige Preisniveau in mittelfristigen Verträgen fixieren können. Langfristig gesehen, dürften die Rohstoffpreise wieder anziehen aufgrund des Rohstoffzyklus!

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