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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Nachfrage für Industriemetalle im Fokus: Was bringt 2013?

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Wir haben in den letzten Monaten öfter darauf hingewiesen, dass sich das Wachstum in China abgeschwächt hat und große Industrieräume wie Europa oder die USA mit hausgemachten Problemen kämpfen.

Weltweiter Metallbedarf Dies wird zur Folge haben, dass die Nachfrage nach Industrierohstoffen nicht mehr derart stärk wächst, wie es in den Jahren von 2000 bis 2007 der Fall war.

Auf globaler Ebene könnte die Nachfrage 2013 um fünf Prozent wachsen, wobei nach wie vor China die treibende Kraft bleiben wird. Man erwartet dort einen Anstieg der Rohstoffeinkäufe um acht bis neun Prozent, während für Europa und die USA nur zwei bis drei Prozent prognostiziert sind.

Kupfer verliert Vorreiterrolle!

In den letzten Jahren war Kupfer das Industriemetall welches den Anstieg der Preise anführte. Dies lag primär daran, dass es bei Kupfer einen Engpass gab und die Nachfrage nicht bedient werden konnte.

Aufgrund der steigenden Preise konnte gegen Ende 2012 das Defizit jedoch eingedämmt werden und der Markt befindet sich nun in einem leichten Überschuss.

Ganz im Gegensatz zu Blei und Zinn. Hier soll es zu Engpässen in 2013 kommen. Diese Rohstoffe könnten dadurch wieder für Fonds interessant werden. Im Gegensatz dazu wirken Aluminium, Nickel und Zink eher langweilig. Diese Märkte weisen Übeschüsse vor und dürften damit in 2013 weniger gefragt sein.

Was bringt die Zukunft?

Die untenstehende Grafik zeigt, dass auch für das Jahr 2014 mit einem gleichbleibenden Wachstum der Rohstoffnachfrage gerechnet wird. Dies ist gut, da ein Wachstum der Rohstoffnachfrage auf ein Wachstum der Wirtschaft hindeutet, was gut für Firmen ist.

Allerdings rechnet Niemand mehr mit den Spitzenwerten die wir 2003, 2004 oder 2007 gesehen haben. Für Einkäufer bedeutet dies, dass alles gemächlicher voran gehen wird und die starken Rallies der letzten Jahre hoffentlich ausbleiben.

Man hat dadurch mehr Zeit für Entscheidungen und aufgrund der Krisen in der EU und den USA, gibt es sicherlich einige Rücksetzer die man gezielt für neue Käufe nutzen kann

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