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Stahl: China weiter im Fokus

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Von kjx,

Die Stahlproduktion in China ist im Mai dieses Jahres leicht zurückgegangen, befindet sich aber im Vergleich zu anderen Ländern immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Aktuell notieren die Preise um die 400-US-Dollar-Marke und sollten tendenziell weiter nachgeben. Für schlechte Stimmung sorgt derzeit die Abkühlung der Wirtschaft in China. Der Einkaufsmanagerindex für China ist von 53,3 Punkten auf 50,4 Zähler gesunken und befindet sich auf einem kritischen Niveau. Ein Index unter 50 Punkten bedeutet eine verschlechterte Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage. Für Stahlproduzenten bedeutet dies sinkende Auftragseingänge und damit auch sinkende Preise. Ein Angebotsüberhang haben wir aktuell aber nicht nur in China, sondern auch in Europa.

Die Stahlproduktion in China ist im Mai dieses Jahres leicht zurückgegangen, befindet sich aber im Vergleich zu anderen Ländern immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Aktuell notieren die Preise um die 400-US-Dollar-Marke und sollten tendenziell weiter nachgeben. Für schlechte Stimmung sorgt derzeit die Abkühlung der Wirtschaft in China. Der Einkaufsmanagerindex für China ist von 53,3 Punkten auf 50,4 Zähler gesunken und befindet sich auf einem kritischen Niveau. Ein Index unter 50 Punkten bedeutet eine verschlechterte Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage. Für Stahlproduzenten bedeutet dies sinkende Auftragseingänge und damit auch sinkende Preise. Ein Angebotsüberhang haben wir aktuell aber nicht nur in China, sondern auch in Europa.

Eisenerz mit leichter Erholung

Eisenerz hat sich von den Preisverlusten der letzten Wochen ein wenig erholen können, bewegt sich aber trendtechnisch weiterhin gen Süden. Auf verschiedenen Preisebenen werden immer wieder Käufer auftreten, die den Preis ein wenig stützen sollten. Mittelfristig wird der Preis weiter nachgeben. Diese Meinung ist auch unter vielen Produzenten verbreitet, da das chinesische Wachstum sich in den letzten Wochen verlangsamt hat und dies die allgemeine Nachfrage nach Eisenerz dämpfen sollte. Allein im Mai sind die Eisenerzimporte um 8,2 Prozent gefallen. Große Hersteller in Australien rechnen mit langfristigen und nachhaltigen Preisen im Bereich um die 110 US-Dollar pro Tonne.

Ausblick:

Wir bleiben bei unserer Einschätzung und erwarten mittelfristig sinkende Preise. Den größten Einfluss auf die Metallpreise hat nach wie vor China. Die Preisentwicklung in den nächsten Monaten hängt vor allem davon ab, wie stark die chinesische Regierung die Nachfrage ankurbeln wird.

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