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Stahl: Drastischer Margeneinbruch erwartet

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Von kjx,

Die großen chinesischen Stahlhersteller Anshan Steel, Shaoguan Steel, Maanshan Steel sowie Naning Steel erwarten für dieses Jahr einen Einbruch ihrer Gewinne um mehr als 50 Prozent. Aufgrund der niedrigen Nachfrage in China und der nach wie vor zu hohen Produktion (wir verwiesen hierauf in mehreren Ausgaben) seien die Aussichten mehr als schlecht. Ähnlich sieht es auch ein asiatischer Verband mehrerer Stahlproduzenten. Man habe im Januar knapp zehn Prozent an Umsatz verloren. Zudem erwarte man für die kommenden Monate eine der schwersten Phasen für den Stahlpreis, die es bisher gegeben habe!

Die großen chinesischen Stahlhersteller Anshan Steel, Shaoguan Steel, Maanshan Steel sowie Naning Steel erwarten für dieses Jahr einen Einbruch ihrer Gewinne um mehr als 50 Prozent. Aufgrund der niedrigen Nachfrage in China und der nach wie vor zu hohen Produktion (wir verwiesen hierauf in mehreren Ausgaben) seien die Aussichten mehr als schlecht.

Ähnlich sieht es auch ein asiatischer Verband mehrerer Stahlproduzenten. Man habe im Januar knapp zehn Prozent an Umsatz verloren. Zudem erwarte man für die kommenden Monate eine der schwersten Phasen für den Stahlpreis, die es bisher gegeben habe!

Stahlmarkt

LME-Preise geben erneut nach!

Die Notierungen an der London Metal Exchange haben ihren Höhenflug beendet: Die Preise der Stahl-Futures sind wieder unter die Marke von 500 US-Dollar pro Tonne gefallen. Händler verweisen auf LME: Stahl-Kassapreis Quelle: www.lme.co.uk LME: 3-Monats-Stahl-Future Quelle: www.lme.co.uk LME: 15-Monats-Stahl-Future Quelle: www.lme.co.uk Stahlschrott befindet sich weiterhin in einer wichtigen Phase.

Die Marke von 400 USDollar pro Tonne wurde durchbrochen und anschließend wieder zurückerobert. Mittlerweile notieren die Preise leicht oberhalb von 400 US-Dollar. Nach oben war die Luft relativ schnell sehr dünn, wie uns ein Händler berichtete.

Über 400 US-Dollar wollte niemand mehr nachfragen, vor allem weil in den USA die Preise ebenfalls nachgaben und daher Importe aus Übersee interessant wurden. Wir bleiben der Meinung, dass aufgrund des wirtschaftlichen Umfeldes die Preise weiter nachgeben sollten.

Vervielfachung der indischen Kohlenachfrage erwartet

Die indische Nachfrage nach Kohle soll bis 2020 auf 90 Millionen Tonnen ansteigen und sich damit verdreifachen. Wir haben bereits vor vier Wochen auf die große Bedeutung der indischen Nachfrage verwiesen, weil damit der Preis erneut in die Höhe schießen dürfte.

Beachten Sie daher unbedingt die für ihre Firma relevanten Kohlepreise: Langfristige Verträge werden deutlich Kosten einsparen. eine sehr schwache Nachfrage und ein hohes Verkaufsinteresse. Produzenten wollen jeden Kurs über 500 US-Dollar nutzen, um so viel Ware wie möglich auf Termin zu verkaufen.

Eisenerz tanzt aus der Reihe

Trotz der schwachen Vorgaben von Stahl kann sich Eisenerz nach wie vor bei 140 US-Dollar pro Tonne halten. Für viele Händler in Shanghai, London oder Singapur ist dies verwunderlich. Nach wie vor ist nicht klar, warum der Preis nicht weiter nachgibt. Auch wir können dieses Rätsel noch nicht auflösen, werden aber an der Sache dranbleiben.

Ausblick:

Stahl entwickelt sich wie erwartet. Der Ausbruch über die Marke von 500 USDollar war nur von kurzer Dauer und der Abwärtstrend setzte sich wieder fort. Eisernerz verharrt weiter bei etwa 140 bis 142 US-Dollar pro Tonne.

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