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Stahl: Globale Produktion steigt weiter an

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Von kjx,

Die globale Abschwächung der Nachfrage und die steigende Produktion in China und in den Vereinigten Staaten drücken den Stahlpreis unter die Marke von 450 US-Dollar. Bemerkenswert ist vor allem, dass die chinesische Stahlproduktion trotz fallender Preise weiter ansteigt. Das Angebot trifft weiterhin auf eine schwächelnde Nachfrage und füllt damit die Lagerhallen. Glaubt man führenden deutschen Stahlproduzenten, so ist auch künftig mit keiner signifikanten Erholung zu rechnen. Europäische Unternehmen haben ihre Stahlproduktion bereits zurückgefahren. Im April 2012 ging die Stahlherstellung in Europa um 5,2 Prozent zurück. Metallhändlern zufolge wird dieser Trend auch in den nächsten drei Monaten weiter anhalten. Steigende Stahlpreise zu Beginn des Jahres haben dazu geführt, dass die Unternehmen in den Vereinigten Staaten ihre Kapazitäten ausgeweitet haben. Bleiben diese weiterhin hoch, könnte der Stahlpreis schon bald die 400-US-Dollar-Marke erreichen.

Die globale Abschwächung der Nachfrage und die steigende Produktion in China und in den Vereinigten Staaten drücken den Stahlpreis unter die Marke von 450 US-Dollar. Bemerkenswert ist vor allem, dass die chinesische Stahlproduktion trotz fallender Preise weiter ansteigt. Das Angebot trifft weiterhin auf eine schwächelnde Nachfrage und füllt damit die Lagerhallen. Glaubt man führenden deutschen Stahlproduzenten, so ist auch künftig mit keiner signifikanten Erholung zu rechnen. Europäische Unternehmen haben ihre Stahlproduktion bereits zurückgefahren.

Im April 2012 ging die Stahlherstellung in Europa um 5,2 Prozent zurück. Metallhändlern zufolge wird dieser Trend auch in den nächsten drei Monaten weiter anhalten. Steigende Stahlpreise zu Beginn des Jahres haben dazu geführt, dass die Unternehmen in den Vereinigten Staaten ihre Kapazitäten ausgeweitet haben. Bleiben diese weiterhin hoch, könnte der Stahlpreis schon bald die 400-US-Dollar-Marke erreichen.

Stahlmarkt

Eisenerz folgt dem Stahlpreis

Der Preis für Eisenerz gibt auch diese Woche wieder nach und notiert aktuell um die 130-US-Dollar-Marke. Auch hier trifft ein Überangebot auf eine sinkende Nachfrage.

Nachdem die schlechten Wetterbedingungen in Brasilien und Australien der Vergangenheit angehören, laufen die Produktionsstätten wieder in vollem Gange.

Die Nachfrage kommt dem Angebot aber nicht nach, so dass die Preise in den nächsten Wochen weiter fallen sollten. Wir rechnen künftig mit Preisen zwischen 110 und 120 US-Dollar.

Ausblick:

Das steigende Angebot beherrscht derzeit den Preis. Steigt die globale Stahlproduktion in den nächsten Wochen weiter an, könnten die Preise schneller fallen, als bislang erwartet. Dasselbe gilt für Eisenerz. Unser Kursziel bleibt nach wie vor 100 US-Dollar bis Ende des Jahres!

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