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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Stahl: Preise folgen den Konjunkturaussichten

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Von kjx,

Die Schuldenkrise in Europa hinterlässt auch in diesem Sektor ihre Spuren und trübt die Aussichten der Stahlindustrie. Gewöhnlich reagiert diese Branche sehr früh auf Konjunkturänderungen. Konjunkturelle Probleme in Südeuropa, wie wir diese aktuell beobachten können, spiegeln sich in den Auftragsbüchern der Produzenten wider. Die Stahlpreise an der LME und in Shanghai setzen den Trend der letzten Wochen fort und haben auch jüngst wieder nachgegeben. Händlern zufolge wächst das Angebot aktuell schneller als die Nachfrage, was sich über kurz oder lang auf den Preis auswirkt. Allein im letzten Monat stieg die Stahlproduktion in China um 2,6 Prozent an. Die Preise an der LME notieren weiterhin unterhalb der 500-US-Dollar-Marke und zeigen keine Anzeichen einer Erholung. Die Nachricht über die Senkung der Mindestreserveanforderungen für Banken in China um 50 Basispunkte hat viele Marktteilnehmer verunsichert. Damit haben die Geldhäuser in China bis zu 400 Milliarden Yuan mehr zur Kreditvergabe zur Verfügung. Dieser Schritt war die Reaktion der chinesischen Zentralbank auf die schwachen Konjunkturdaten im Reich der Mitte.

Die Schuldenkrise in Europa hinterlässt auch in diesem Sektor ihre Spuren und trübt die Aussichten der Stahlindustrie. Gewöhnlich reagiert diese Branche sehr früh auf Konjunkturänderungen. Konjunkturelle Probleme in Südeuropa, wie wir diese aktuell beobachten können, spiegeln sich in den Auftragsbüchern der Produzenten wider.

Die Stahlpreise an der LME und in Shanghai setzen den Trend der letzten Wochen fort und haben auch jüngst wieder nachgegeben. Händlern zufolge wächst das Angebot aktuell schneller als die Nachfrage, was sich über kurz oder lang auf den Preis auswirkt. Allein im letzten Monat stieg die Stahlproduktion in China um 2,6 Prozent an. Die Preise an der LME notieren weiterhin unterhalb der 500-US-Dollar-Marke und zeigen keine Anzeichen einer Erholung.

Die Nachricht über die Senkung der Mindestreserveanforderungen für Banken in China um 50 Basispunkte hat viele Marktteilnehmer verunsichert. Damit haben die Geldhäuser in China bis zu 400 Milliarden Yuan mehr zur Kreditvergabe zur Verfügung. Dieser Schritt war die Reaktion der chinesischen Zentralbank auf die schwachen Konjunkturdaten im Reich der Mitte.

Eisenerz gibt deutlich nach

Eisenerz hat in den letzten Tagen deutlich nachgegeben und unsere Erwartungshaltung der letzten Wochen bestätigt. Aktuell kostet die Tonne knapp 138 US-Dollar. Eine Abkühlung der globalen Wirtschaft sollte den Preis für Eisenerz weiter drücken. Die nächste Unterstützung befindet sich um die 134,50-US-Dollar- Marke. Wir bleiben bei unserer Einschätzung und erwarten einen Rückgang der Kurse in Richtung 120 US-Dollar.

Ausblick:

Die Stahlpreise setzen ihren Abwärtstrend fort und geben weiter nach. Die global schlechter werdenden Konjunkturaussichten lassen auch in den nächsten Wochen fallende Notierungen erwarten.

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