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Stahl: Produktion in China nimmt zu

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Von kjx,

Trotz steigender Lagerbestände produzieren chinesische Unternehmen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und werden früher oder später den Stahlpreis nach unten drücken. Insgesamt betrachtet lag das Produktionsniveau chinesischer Walzwerke in der ersten Juniwoche bei knapp 2 Millionen Tonnen Rohstahl pro Tag. Damit befindet sich die Herstellung in China auf einem Rekordniveau. Die Lagerbestände der mittelgroßen Unternehmen sind seit Anfang des Jahres um 35 Prozent gestiegen. Die Unternehmen versuchen, die immer enger werdende Profitmarge mit der Erhöhung der Produktion zu kompensieren. Wie lange sich dieser Trend noch fortsetzen kann, ist fragwürdig. Mittel- bis langfristig betrachtet wird die nachhaltige Preisbildung an den Märkten gestört. Spätestens wenn die Preise auf ein unrentables Niveau fallen, werden die Unternehmen die Produktion zurückfahren müssen. Zudem wird die Überkapazität an den Märkten die Preise weiterhin niedrig halten.

Trotz steigender Lagerbestände produzieren chinesische Unternehmen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und werden früher oder später den Stahlpreis nach unten drücken. Insgesamt betrachtet lag das Produktionsniveau chinesischer Walzwerke in der ersten Juniwoche bei knapp 2 Millionen Tonnen Rohstahl pro Tag.

Damit befindet sich die Herstellung in China auf einem Rekordniveau. Die Lagerbestände der mittelgroßen Unternehmen sind seit Anfang des Jahres um 35 Prozent gestiegen. Die Unternehmen versuchen, die immer enger werdende Profitmarge mit der Erhöhung der Produktion zu kompensieren. Wie lange sich dieser Trend noch fortsetzen kann, ist fragwürdig. Mittel- bis langfristig betrachtet wird die nachhaltige Preisbildung an den Märkten gestört.

Spätestens wenn die Preise auf ein unrentables Niveau fallen, werden die Unternehmen die Produktion zurückfahren müssen. Zudem wird die Überkapazität an den Märkten die Preise weiterhin niedrig halten.

Aufwärtspotenzial begrenzt

Auch im Eisenerzmarkt herrscht derzeit eine Überkapazität, weshalb die Preise kurz- bis mittelfristig nachgeben sollten. Aktuell kostet die Tonne 135 US-Dollar. Stahlhändlern zufolge versuchen einige Unternehmen den Preis künstlich oben zu halten. Ist dies der Fall, könnten die Preise künftig deutlich schneller fallen als bislang angenommen. Wie stark Eisenerz in den nächsten Wochen fallen wird, hängt unter anderem von der Entwicklung des Stahlpreises ab. Tendenziell könnten wir zum Ende des Jahres Preise zwischen 110 und 120 US-Dollar sehen.

Ausblick:

Das hohe Angebot an den Märkten, die steigende Produktion in China und die globalen Konjunktursorgen werden die Preise in den nächsten Wochen weiter belasten. Wichtig ist vor allem die chinesische Nachfrage. Sollte diese in den nächsten Wochen fallen, werden die Preise deutlich nachgeben.

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