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Stahl: USA ergreifen Schutzmaßnahmen

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Von kjx,

In der letzten Ausgabe hatten wir über die Sorgen der großen Stahlhersteller berichtet. Vorwiegend macht man sich in diesem Jahr große Gedanken über die Gewinnmarge. Vor allem asiatische Unternehmen zeigten sich skeptisch, dass die aktuellen Preise gehalten werden könnten. In diesem Zusammenhang wurde vor wenigen Tagen gemeldet, dass die USA drastisch hohe Zölle auf Stahlreifen aus China auferlegt haben. Angeblich würden diese in den USA weiter unter dem fairen Wert verkauft werden. Da der Stahlsektor in den USA zehntausende Leute beschäftigt und zudem gerade Wahlkampf ist, ist diese Maßnahme sicherlich kein Zufall. Ein Handelskrieg zwischen den Ländern könnte entfacht werden, wenn die Stahlpreise noch weiter nachgeben und jedes Land für sich versucht, die eigene Stahlindustrie abzuschotten. In der Vergangenheit hat ein derart protektionistisches Vorgehen jedoch nie den gewünschten Erfolg gebracht und daher ahnen wir Schlimmes, wenn sich unsere Befürchtungen bewahrheiten sollten.

In der letzten Ausgabe hatten wir über die Sorgen der großen Stahlhersteller berichtet. Vorwiegend macht man sich in diesem Jahr große Gedanken über die Gewinnmarge. Vor allem asiatische Unternehmen zeigten sich skeptisch, dass die aktuellen Preise gehalten werden könnten. In diesem Zusammenhang wurde vor wenigen Tagen gemeldet, dass die USA drastisch hohe Zölle auf Stahlreifen aus China auferlegt haben. Angeblich würden diese in den USA weiter unter dem fairen Wert verkauft werden.

 

Da der Stahlsektor in den USA zehntausende Leute beschäftigt und zudem gerade Wahlkampf ist, ist diese Maßnahme sicherlich kein Zufall. Ein Handelskrieg zwischen den Ländern könnte entfacht werden, wenn die Stahlpreise noch weiter nachgeben und jedes Land für sich versucht, die eigene Stahlindustrie abzuschotten. In der Vergangenheit hat ein derart protektionistisches Vorgehen jedoch nie den gewünschten Erfolg gebracht und daher ahnen wir Schlimmes, wenn sich unsere Befürchtungen bewahrheiten sollten.

Kursverfall an der LME geht weiter

Bei 500 US-Dollar scheiden sich weiterhin die Geister. Die Futures notieren die meiste Zeit darunter, gaben allerdings nicht drastisch nach. Dennoch bleiben wir der Meinung, dass Stahl aufgrund der fehlenden Dynamik sich sehr schwach zeigt. Wir sehen daher nach wie vor Kursziele um 400 bis 450 US-Dollar.

Eisenerz weiterhin unverändert

Die Preise für Eisenerz notieren unverändert bei 142 US-Dollar pro Tonne. Händler berichten von einer nachlassenden Nachfrage aus China.

Ausblick:

Wir erwarten für Stahl nachgebende Preise und in diesem Zusammenhang auch tiefere Kurse bei Eisenerz.

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