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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Rohstoffeinkauf: Rohstoffpreise weiter im Aufwind

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Urheber: talitha | Fotolia

Von Sebastian Hell,

Die Rohstoffmärkte genießen dieses Jahr mehr Aufmerksamkeit und konnten sich bisher größtenteils gen Norden entwickeln. Dabei haben die aktuell steigenden Preise nicht selten einen spekulativen Hintergrund!

Die Rohstoffmärkte haben sich in der jüngsten Vergangenheit sehr schwankungsfreudig präsentiert und die Unsicherheit an den Märkten widergespiegelt, welche derzeit weit verbreitet ist. Nach einer ersten großen Gegenbewegung im Februar dieses Jahres kamen im März bereits die ersten Abverkäufe und Gewinnmitnahmen, nachdem immer auffälliger wurde, dass der Vorsprung zwischen der Preisentwicklung an den Märkten und den Fundamentaldaten immer größer wurde.

Inzwischen sprechen Händler häufiger von sogenannten Mini-Zyklen, die den hohen Schwankungen und Trendänderungen geschuldet sind. Historisch betrachtet zeigte die Praxis jedoch stets, dass sich Fundamentaldaten nicht so rapide verändern, wie es zunächst in der Preisentwicklung aussieht. Vielmehr ist es das Sentiment, das die Märkte derzeit bestimmt und einen immer höheren Einfluss auf die Preisbildung hat. Beispielsweise drehte in den letzten Monaten das chinesische Sentiment ins Positive und trieb damit den Großteil der Rohstoffe gen Norden. Dem Sentiment liegen zwar auch Fundamental- und Konjunkturdaten zugrunde, allerdings spielt hier die Erwartungshaltung von Investoren eine weitaus größere Rolle. Nachrichten und Interventionen schlagen sich in den Erwartungshaltungen schneller nieder und haben damit einen direkten Einfluss auf die Preise.

Trotz der jüngsten Korrektur im Rohstoffsektor weisen die meisten Rohstoffe immer noch ein Plus auf und notieren weitaus höher als im Vorjahr. Der Goldpreis profitiert von der Unsicherheit an den Märkten, den Zinserwartungen in Europa und den Vereinigten Staaten. Goldman Sachs zufolge hat ein deutlicher Umschwung bei der Erwartungshaltung stattgefunden, sodass die Fundamentaldaten der Rohstoffe nun nachziehen müssen. Sollte dies nicht erfolgen, ist mit einer erneuten Verkaufswelle zu rechnen!

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