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So funktioniert künftig die Logistik in Ballungsräumen

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Die Innenstädte stehen vor einer Renaissance. Grund: Die Zahl der Haushalte, in denen Menschen über 65 Jahre wohnen, verdoppelt sich bis zur Mitte des Jahrhunderts nahezu; ältere Bürger bevorzugen eine urbane Umgebung.

Folge: Der Verkehr in der City nimmt zu. Daraus entsteht aber auch eine Chance für Logistik-Dienstleister, die den florierenden Innenstadthandel versorgen.

Das Zukunfts-Szenario für die so genannte urbane Logistik: Außerhalb des Zentrums errichten die Einzelhändler einer Stadt ein gemeinsames Umschlagzentrum. Hier werden eingehende Waren gesammelt und mit Elektro-Lieferfahrzeugen dann auf einen Schlag in die City gebracht - statt in vielen Einzeltouren.

Das spart Sprit und ist unvermeidlich, da die Strom-LKW mit ihrer Reichweite ein Verteilzentrum auf der grünen Wiese nicht erreichen könnten.

Beispiele: Der Paketdienst DHL betreibt vor den Toren des Londoner Flughafens ein Zentrum, in dem sämtliche Sendungen für die 286 Läden am Airport gesammelt, ausgepackt und dann mit wenigen Touren regalfertig verteilt werden.

So sparen die Shop-Betreiber wertvolle Ladenfläche, die sie sonst zum Zwischenlagern und Auspacken der Ware bräuchten. 85.400 LKW-Kilometer Lieferverkehr fallen pro Jahr weg.

Die Parfümeriekette Douglas hat sich schon mit Kleidungseinzelhändlern zusammengetan. In den Liefer-LKW stehen am Boden Duschgel und Duftwasser, darüber hängen Kleidungsstücke. Vorteil: Nur ein Laster muss in die Fußgängerzone fahren.

Auch völlig neuartige Konzepte könnten in der urbanen Logistik künftig Chancen haben, zum Beispiel der Dienst Bring Buddy. Grundgedanke: Menschen, die ohnehin von A nach B zu Fuß durch die Stadt gehen, können sich dabei ein Paket unter den Arm klemmen.

Die privaten Paketboten werden per Handy Kurznachricht informiert, wenn eine Sendung bei der Packstation zur Mitnahme bereitliegt. Fleißige Bring-Buddys sollen mit Bahntickets oder Waren entlohnt werden.

Das alte Modell - ein Lieferwagen versorgt einen Punkt in der Stadt - könnte es künftig nicht mehr geben. Das bedeutet auch für die Logistikbranche eine Umstellung.

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