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Die Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen gehören zu den wichtigsten Kenngrößen Ihrer Instandhaltung. Besonders aussagekräftig sind nicht nur die...

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Instandhaltung: Lassen Sie den Schmutz in Luft aufgehen

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Instandhaltung

Von Günter Stein,

Wie Sie sicherlich wissen, ist das Reinigen von Maschinen und Anlagen nicht immer einfach. Für die Reinigung, die oft hohe Kosten durch Maschinenstillstand verursacht, müssen Anlagen in ihre Einzelteile zerlegt werden.

 

Dies soll mit der Trockeneis-Strahltechnik der Vergangenheit angehören. Mit Hilfe der Trockeneis-Pellets dauert die Reinigung durchschnittlich nur noch halb so lange. Das bedeutet für Sie Einsparungen in der Instandhaltung. Erreicht wird dies dadurch, dass die De- und Remontage unter Umständen komplett wegfällt. Verschmutzungen können im Einbauzustand behoben werden.

 

Instandhaltung: Das Prinzip der Trockeneis-Strahltechnik

Gestrahlt wird mit Kohlendioxid, das auf rund –79 °C abgekühlt wurde und somit eine feste Form hat. In einem Druckluftstrom beschleunigt, geht es nach dem Auftreffen auf das Werkstück sofort rückstandsfrei in den gasförmigen Zustand über, ohne vorher zu verflüssigen. Dieser „Beschuss“ hat einen mechanischen Reinigungseffekt. Zudem versprödet die Verschmutzungsschicht durch den plötzlichen Temperaturabfall. Trennstoffreste, Öl oder Lacke lösen sich aufgrund der unterschiedlichen thermischen Ausdehnung einfach von der Oberfläche. Der Trockeneis-Einsatz ist ebenso effektiv wie schonend: Die Eis-Körner greifen das bearbeitete Material nicht an. Obwohl sie mit einem Luftdruck von bis zu 20 bar auf die zu säubernde Fläche gestrahlt werden, entfernen sie die Verschmutzung, ohne abrasiv zu wirken.

Instandhaltung: Oberfläche wird nicht angegriffen

In der Kunststoffindustrie bietet sich der Einsatz zum Beispiel deshalb an, weil die Gussformen besonders schonend zu behandeln sind. Bei Schweißzangen beispielsweise ist die Chemie in der Regel wirkungslos. Hier bieten sich stattdessen die Pellets für die Reinigung an. Sie eignen sich außerdem, um Öl, Fett, Rostschutzanstriche, wachsartige und organische Substanzen, Klebestoffe, Harze, Produktionsreste und Graphit zu entfernen.

Instandhaltung: Keine Rückstände

Ein weitere Vorteil: Bei konventionellen Verfahren besteht immer die Gefahr, dass in Hinterschneidungen und Bohrungen einzelne Strahlmittelkörper zurückbleiben, die dann beim Zusammenbau oder in der Produktion zu Störungen führen. Diese Gefahr ist durch die „Auflösung“ der Pellets eliminiert. So trägt das Trockeneisverfahren auch dazu bei, die Maschineninstandhaltung zu optimieren und die Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten. Die bei dem Einsatz entstehenden Geräuschkulisse erfordert das Tragen eines angemessenen Gehörschutzes und die entsprechende zeitliche Koordinierung für den günstigsten Augenblick.

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