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Die Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen gehören zu den wichtigsten Kenngrößen Ihrer Instandhaltung. Besonders aussagekräftig sind nicht nur die...

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So finden Sie durch Reparaturanalysen die Schwachstellen in Ihrer Instandsetzung

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Instandhaltung Reparaturanalyse

Von Günter Stein,

Maschine kaputt? Blinder Aktionismus schadet nur! Eine schnelle und erfolgreiche Reparatur setzt voraus, dass Sie Schritt für Schritt analysieren, was wann wie und warum schief gegangen ist.

 

Dieser Vorgang läuft in 2 Schritten mit mehreren Unterschritten ab. Und jeder einzelne entscheidet darüber, ob Sie dem Anspruch der Geschäftsführung gerecht werden können.

Die Reparatur beginnt nach dem Erkennen des Fehlers

Alle Maßnahmen, die mit dem Feststellen eines Fehlverhaltens (Zustandsüberwachung, Inspektion, Messung) zu tun haben, gehören nicht zur Reparatur. Erst wenn Sie – auf welchem Weg auch immer – eine Abweichung zwischen Ist- und Soll- Verhalten registriert haben, beginnt der Reparaturprozess.

 

Dieser Vorgang läuft in 2 Schritten mit mehreren Unterschritten ab. Und jeder einzelne entscheidet darüber, ob Sie dem Anspruch der Geschäftsführung gerecht werden können.

Die Reparatur beginnt nach dem Erkennen des Fehlers

Alle Maßnahmen, die mit dem Feststellen eines Fehlverhaltens (Zustandsüberwachung, Inspektion, Messung) zu tun haben, gehören nicht zur Reparatur. Erst wenn Sie – auf welchem Weg auch immer – eine Abweichung zwischen Ist- und Soll- Verhalten registriert haben, beginnt der Reparaturprozess.

1. Schritt: Aufnahme des Fehlverhaltens

Sie haben die Meldung erhalten, dass ein System nicht mehr korrekt funktioniert. Ihre Planung für die weiteren Maßnahmen hängt von der Genauigkeit und vom Umfang dieser Fehlermeldung ab.

Je nach Größe und Komplexität Ihres Betriebs kann es sehr ineffizient sein, wenn Ihre Instandhaltungsmonteure sofort persönlich an den Ort des Geschehens eilen. Diese Zeitverschwendung können Sie durch die folgenden Optimierungen vermeiden:

1. Erstellen Sie Fehlerchecklisten für den Bediener

Die meisten Fehler entstehen in einer Fehlerfolgekette, d.h. eine oder mehrere Ursachen rufen bestimmte Wirkungen hervor, die wiederum als Ursache neue Fehler entstehen lassen.

Ermitteln Sie nun für das erkennbare Fehlverhalten die möglichen Ursachen und fragen Sie diese ab. So lassen sich einfache Fehler häufig schon aus der Ferne beheben.

Auch wenn Sie den Fehler mit dieser Methode nicht beheben können, sind die Ergebnisse doch wichtig, damit der Servicemonteur später gezielt vorgehen kann und mit der richtigen Ausrüstung anrückt.

2. Übergeben Sie die Kommunikation sofort dem zuständigen Monteur

Es ist immer wieder zu beobachten, dass der Bediener zunächst mit einem Instandhaltungsmitarbeiter kommuniziert, der den Fehler aufnimmt und dann einen Monteur losschickt. Dieser führt dann vor Ort oft die gleiche Befragung noch einmal durch. Vergeben Sie also feste Zuständigkeiten, um diesen Zwischenschritt zu vermeiden.

3. Nutzen Sie mediale Hilfen

Wenn der Mitarbeiter vor Ort das Fehlverhalten darstellen soll, werden Sie oft den Satz hören: „Wie soll ich das jetzt beschreiben?“ Beim Einsatz von Kameras mit integrierten Mikrofonen ist das kein Problem. So sind Sie praktisch immer vor Ort und können gezielte Anweisungen geben. Bei Software-Oberflächen ist es fast immer möglich, diese auch per Fernzugriff („Remote Access“) zu steuern.

2. Schritt: Optimieren Sie den Monteureinsatz

Kann der Fehler nicht aus der Ferne behoben werden, müssen Sie einen Monteur beauftragen, die Anlage vor Ort zu untersuchen.

1. Stellen Sie Servicepacks zusammen

Für die Behebung eines Fehlers sind unterschiedliche Hilfsmittel erforderlich (Werkzeuge, Ersatzteile, Messgeräte). Unterteilen Sie die Ausrüstung in einen persönlichen Werkzeugkoffer und zusätzliche Servicepacks, die genau auf bestimmte Fehlergruppen zugeschnitten sind.

Je nach Betriebsstruktur kann beim Zusammenstellen von Servicepacks eine hohe Redundanz entstehen. Fassen Sie dann ähnliche Reparaturen zusammen oder listen Sie die Werkzeuge nur auf, die dann im Bedarfsfall benötigt werden.

2. Lagern Sie häufig benötigte Ersatzteile direkt an der Maschine

Oft ist es (allein aus Gewichtsgründen) nicht möglich, im Servicepack alle Komponenten mitzuführen, die an einer bestimmten Maschine benötigt werden. Lagern Sie aus diesem Grund immer die wichtigsten Ersatzteile für diese Anlage direkt vor Ort.

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