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Die Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen gehören zu den wichtigsten Kenngrößen Ihrer Instandhaltung. Besonders aussagekräftig sind nicht nur die...

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So sind Ihre Anlagen bei Fehlern schnellstmöglich wieder einsatzbereit

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Instandhaltung Anlagen

Von Günter Stein,

Wenn ein Fehler an einer Anlage auftritt, müssen Sie ihn möglichst schnell beheben lassen. Bei einem komplexen System kann das aber zu einer Herausforderung werden.

Gleichzeitig wollen Sie als Qualitätsmanager nicht nur den Fehler beseitigen, sondern auch die Ursache kennen, um ähnliche Fehler in Zukunft zu vermeiden. Ein systematisches Vorgehen, eine konsequente Fehlerdokumentation und praxistaugliche Reparaturanleitungen sind dafür die richtige Lösung.

1. Tipp: Mit Leitfäden schaffen Sie Sicherheit

Sie haben fehlerhafte Produkte gefunden, und nun steht das Produktionsteam vor der defekten Maschine, die diesen Fehler verursacht hat. Aus Ihrer eigenen Erfahrung in der Fehlersuche wissen Sie, was nun folgt: die Denkblockade. Die Mitarbeiter führen eine Messung hier durch, prüfen ein Bauteil der Maschine dort, immer in der Hoffnung, mit Glück zufällig die Ursache zu finden. Machen Sie Schluss mit diesem zeitraubenden Verfahren. Geben Sie Ihren Mitarbeitern klare Reparaturanleitungen an die Hand. Diese sollten als Schritt-für-Schritt-<wbr />Dokumentation aufgebaut sein. Wie Sie diese aufbauen und ständig verbessern können, zeigen auch die folgenden Strategien.

2. Tipp: Lassen Sie alle Schritte der Reparatur dokumentieren

Auch wenn es unter Zeitdruck schwerfällt: Fordern Sie die Dokumentation aller Reparaturschritte ein. Die effizientesten Methoden dazu sind dabei ein Diktiergerät und eine Digitalkamera. Wie schnell ist unter Stress ein Bauteil ausgebaut, eine Kabelverbindung abgezogen oder eine Feder demontiert, und eine Stunde später weiß der Monteur partout nicht mehr, wie alles wieder zusammengehört. Außerdem sind Sie mit dieser Dokumentation in der Lage, Reparaturabfolgen anschließend im Team zu besprechen. Die Ergebnisse werden dann in die Reparaturanleitung aufgenommen.

3. Tipp: Erstellen Sie ein Referenzdokument

Um die Messergebnisse an einer defekten Maschine auswerten zu können, brauchen Sie die Messprotokolle einer Referenzanlage. Diese können Sie entweder vom Hersteller bekommen oder, falls nicht verfügbar (ältere Anlagen), selbst erstellen. Messen Sie dazu an einer fehlerfreien Maschine kritische Faktoren wie Drehzahl, Druck, Temperatur, Lautstärkepegel und Frequenzspektrum und dokumentieren Sie diese z. B. in einer Excel-Tabelle. So können Sie leicht notwendige Berechnungen automatisieren. Die Messungen können Sie am effizientesten während einer regulären Inspektion durchführen. Dazu stellen Sie am besten zwei erfahrene Mitarbeiter Ihres Teams ab. Machen Sie zusätzlich auch Fotos von allen Bereichen der Anlage. So kann der Mitarbeiter an der Maschine optische Veränderungen leichter erkennen.

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