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Reinigungs- und Desinfektionsgerät

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Von Günter Stein,

Bei bestimmten Anwendungen ist neben einer Reinigung auch eine Desinfektion Ihrer Laborgeräte erforderlich. Sie dient einerseits dem Schutz Ihrer Mitarbeiter und verhindert andererseits eine Keimübertragung auf die zu bearbeitenden Produkte.

Desinfektion findet bei einer Keimreduktion um einen Faktor von mindestens 105 statt, also: Von ursprünglich 100.000 vermehrungsfähigen Keimen überlebt lediglich ein einziger.

Mit Sterilisation bezeichnet man Verfahren, durch die Gegenstände von lebenden Mikroorganismen befreit werden. In der Praxis gelingt eine Sterilisation jedoch meist nicht zu 100%. In Abgrenzung zur Desinfektion wird bei der Sterilisation in der Regel eine um eine Zehnerpotenz höhere Wahrscheinlichkeit der vollständigen Sterilisation gefordert: Faktor 106.

Die 7 Vorteile der maschinellen Aufbereitung Ihrer Laborgeräte

  1. Anschluss für die Reinigung/Nachspülung mit vollentsalztem Wasser
  2. Reproduzierbare Ergebnisse
  3. Validierbare und qualifizierbare Verfahren
  4. Thermische Desinfektionsverfahren
  5. Schnittstelle zur Prozessdokumentation
  6. Sicherheitseinrichtungen gemäß EN ISO 15883
  7. Anschlussmöglichkeiten von Dosiersystemen für flüssige Prozesschemikalien

Wegen unterschiedlicher Problemstellungen sind keine Standardlösungen anwendbar. Folgende Aspekte müssen Sie bei der Inbetriebnahme Ihres RDG beachten:

  • Reinigungs- und Trocknungssystem
  • Wasseraufbereitung
  • Reinigungsmittel
  • Reinigungsprogramm

Das passende Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) für Ihr Labor

Thermisch-alkalisch

Alkalische Produkte enthalten z. B. Kalium- oder Natriumhydroxid, Silikate, Carbonate, Polycarboxylate, Komplexbildner, Tenside, Enzyme und Oxidationsmittel. Zur Neutralisation werden häufig Produkte auf der Basis von Zitronen- oder Phosphorsäure eingesetzt.

Praxistipp: Achten Sie auf die Materialbeständigkeit Ihres Spülgutes im alkalischen und sauren Milieu.

Thermisch-neutral

pH-neutrale Produkte enthalten in der Regel Tenside, Emulgatoren oder Enzyme. Sie werden in Ausnahmefällen auch zur Unterstützung der alkalischen Reiniger eingesetzt. Hier ist eine gemeinsame Aufbereitung von verschiedenen Materialien möglich. Außerdem ermöglicht sie eine Schonung von empfindlichen Materialien und die optimale Reinigung auch an schwer zugänglichen Stellen. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Reinigung auch bei Blutbelastung.

Seuchenhygienische oder allgemeinhygienische Verfahren

Seuchenhygienische Verfahren in der Reinigung und Desinfektion

Sie müssen die erste Spülflotte auf 93 °C erhitzen und eine 10-minütigen Einwirkzeit sicherstellen, um zu verhindern, dass Seuchenerreger ins Abwasser gelangen.

Allgemeinhygienische Verfahren in der Reinigung und Desinfektion

Die Vorreinigung mit kaltem Wasser löst grobe Anschmutzungen an und entfernt diese teilweise. Die eigentliche Reinigung muss zwischen 40 °C und 50 °C liegen. Im Anschluss an die Reinigung erfolgen Zwischenspülschritte und die abschließende thermische Desinfektion bei 93 °C/10 min. Die Reinigung kann mit alkalischem Reiniger und anschließender Neutralisation erfolgen.

Das richtige Reinigungsprogramm für Ihr Labor

Erst durch genaue Kenntnisse über die physikalischen und chemischen Eigenschaften der zu entfernenden Kontaminationen ist die richtige Wahl des Programmes möglich. Die falsche Reihenfolge der Prozessparameter oder die falsche Dosierung von Reinigungsmitteln kann in einigen Fällen zu einer Verschlechterung der Ergebnisse führen. Denn nicht alle Kontaminationen lassen sich gleich gut beseitigen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Löslichkeit:

  • in Wasser,
  • im alkalischen oder sauren Bereich,
  • durch eine chemische Umsetzung oder
  • mittels hoher Temperaturen und Tenside.

Mit Ihrem Reinigungsautomaten können Sie folgende Parameter überwachen und regeln:

  1. Temperatur und Zeit
  2. Umwälzpumpendruck
  3. Wassermenge
  4. Füllstandskontrolle der Vorratsbehälter
  5. Flusskontrolle der Dosierung flüssiger Reinigungsmittel

In der europäischen Norm prEN ISO 15883 werden die Anforderungen an Reinigungs- und Desinfektionsgeräte sowie die erforderlichen regelmäßigen Überprüfungen der Geräte beschrieben.

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