Gratis-Download

Richten Sie Ihre Prozesse sowohl in der Produktion als auch bei Planungsaktivitäten qualitätsorientiert aus. Falls bei Ihnen dennoch Qualitätsprobleme...

Jetzt downloaden

25 Prozent weniger Ausfälle 2011: Mit Qualitätsmanagement kriegen Sie das hin!

0 Beurteilungen
Qualitätsmanagement Ausfälle

Von Günter Stein,

Beim Qualitätsmanagement steht nicht die reine Produktqualität im Vordergrund, sondern alle Prozesse und Abläufe innerhalb eines Unternehmens. Das Ziel ist, die Effektivität und Effizienz zu erhöhen.

Heute möchte ich noch einmal zurück zu den Basics gehen und Ihnen 5 Schritte zeigen, mit denen Sie ein erfolgreiches Qualitätsmanagement einführen. Diese 5 Schritte werden zwar häufig im Zusammenhang mit dem Qualitätsansatz „Six Sigma“ genannt, sie lassen sich aber im Grunde auf alle Verfahren zur Prozessoptimierung anwenden.

Schritt 1: Definieren Sie Ihre Ziele für das Qualitätsmanagement

Zuerst müssen Sie einmal ganz genau festlegen, was Sie ändern und erreichen wollen. So erhalten Sie einen Katalog an lang- und kurzfristigen Zielen.

Beispiele:

• Verlängerung der Wartungszyklen für Förderpumpen um 30 %

• Verringerung der Ausfälle bei den Tiefziehpressen um 25 %

• Verkürzung der Reparaturzeiten für die Förderanlagen um 30 %

Definieren Sie dabei möglichst exakte Werte, sonst wissen Sie später nicht, ob Sie das Ziel erreicht haben.

Schritt 2: Installieren Sie ein Messsystem für das Qualitätsmanagement

Sie müssen in der Lage sein, über die Prozesse, die Sie verbessern wollen, exakte Aussagen zu treffen. Wenn Sie z. B. die Reparaturzeiten um 30 % verkürzen wollen, müssen Sie die Zeiten erfassen. Legen Sie also für jedes Ziel, das Sie erreichen wollen, Messgrößen fest. Das können z. B. sein:

• Ausfallzeiten

• Reparaturhäufigkeit

• Kosten für Wartung

• Energiekosten

Schritt 3: Analysieren Sie alle Prozesse für das Qualitätsmanagement

Sie wissen nun, was Sie verbessern wollen und wie Sie es messen können. Um aber Maßnahmen zu ergreifen, die zu einer Verbesserung führen, ist es notwendig, den Prozess ganz exakt zu beschreiben und zu analysieren. Dazu müssen Sie sich Fragen über die Ursachen der Phänomene stellen, die Sie verhindern oder abbauen wollen:

Beispiele:

  • Was führt zu einem Ausfall?
  • Warum ist der Verschleiß höher als gewünscht?
  • Was bestimmt die Länge der Reparaturzeiten?

Schritt 4: Erarbeiten Sie im Qualitätsmanagement Lösungen

Wenn Sie die Ursachen für die Abweichungen zwischen Soll und Ist kennen, lassen sich daraus Lösungen ableiten.

Beispiel: Sie stellen fest, dass die Länge der Reparaturzeiten maßgeblich von den Wegezeiten und Reaktionsgeschwindigkeiten der Techniker abhängig ist. Eine Fernwartung wäre hier eine mögliche Lösung.

Schritt 5: Setzen Sie die Lösung duch das Qualitätsmanagement in die Praxis um

Setzen Sie im letzten Schritt die gefundenen Lösungen in die Praxis um, z. B.:

  • Aufbau eines Fernwartungsnetzwerkes
  • Schulung der Techniker
  • Wechsel des Lieferanten von Verschleißteilen

 

Arbeitssicherheit aktuell

Sichern Sie sich praxisrelevante Tipps, Anregungen und Hinweise auf aktuelle Urteile und Gesetzesänderungen mit leicht nachvollziehbaren Lösungsansätzen für Ihrer tägliche Arbeit als Sicherheitsbeauftragter oder Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Qualität steigern - Kosten senken - QM-Bewusstsein schärfen

Mit einfachen Werkzeugen und Methoden zu nachhaltigem Unternehmenserfolg. Leicht verständlich und sofort umsetzbar.

Die neuesten Praxistipps zur Planung, Überwachung und ständigen Optimierung Ihrer Produktionsprozesse

Das praxisnahe und kompetente Nachschlagewerk für Ihren erfolgreichen Einsatz von Excel

Betriebsabläufe optimieren, Störungen reduzieren, vorausschauend planen

Die neuesten Praxistipps zur Planung, Überwachung und ständigen Optimierung Ihrer Produktionsprozesse