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Instandhaltung: So erkennen Sie einen Fehler, egal, wo Sie sich gerade aufhalten

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Urheber: carmenmsaa | Fotolia

Von Werner Böcker,

Das Auftreten von Fehlern wird häufig gar nicht oder zu spät erkannt. Die Folgeschäden können dabei aber enorm sein. Wird ein drohender Ausfall im Vorfeld durch Sensoren festgestellt, bleibt aber immer noch die Frage: Wie erfolgt eine Signalisierung? In diesem Beitrag stelle ich Ihnen geeignete Verfahren vor.

Für die Höhe des Risikos beim Auftreten eines Fehlers sind unter anderem seine Erkennbarkeit und das Ausmaß der Fehlerfolgen entscheidend. Dabei gilt: Je schneller der Fehler erkannt wird, desto effektiver kann das Fehlerausmaß bekämpft werden. Da sich aber nicht immer zum richtigen Zeitpunkt auch ein Mitarbeiter vor Ort befindet, werden Fehlermeldungen häufig zentral über eine Leitwarte überwacht. Doch das setzt voraus, dass auch diese ständig besetzt sein muss.

Lassen Sie sich Fehlermeldungen per GSM aufs Handy schicken

Wesentlich komfortabler ist es, wenn Sie die Fehlermeldungen dort erhalten, wo Sie sich gerade befinden, und da bietet sich das Mobiltelefon an. Die Technik, um eine solche Signalisierung zu realisieren, ist mittlerweile sehr erschwinglich und durch die Nutzung herkömmlicher Mobilfunkstandards sehr ausgereift und zuverlässig. Alles, was Sie benötigen, sind ein sogenannter GSM-Melder und eine Telefonkarte.

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Bei der Auswahl des Melders sollten Sie die folgenden Kriterien beachten:

  1. Prüfen Sie vorab mit mehreren Mobilfunktelefonen, ob am vorgesehenen Einsatzort eine gute Verbindung möglich ist. Testen Sie nötigenfalls auch verschiedene Mobilfunknetze (D1, D2, O2/E-Plus).
  2. Erstellen Sie eine Liste mit den zu überwachenden Systemen je nach Priorität, und entscheiden Sie sich für maximal 20 Alarmierungen. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Ihr Handy pausenlos klingelt.
  3. Es gibt GSM-Melder, die ihre Meldungen per SMS in Textform oder per Anruf im Klartext absenden. Am besten ist ein Gerät, das beide Varianten bietet, dann können Sie beides in der Praxis testen und sich für die Möglichkeit entscheiden, die Ihnen am besten gefällt.
  4. Ganz wichtig ist die Schnittstelle vom Sensor zum GSM-Melder (s. Randspalte).
  5. Der Melder sollte in der Lage sein, mehrere Nummern hintereinander zu wählen (Eskalationsprinzip).
  6. Für besonders systemrelevante Fehler sollte auch die Möglichkeit einer Quittierung bestehen. Dabei sendet der Melder so lange immer wieder einen Alarm, bis der Empfänger eine Antwort-SMS sendet und den Empfang bestätigt.
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