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Nachhaltigkeit im Büroalltag – Tipps für kleine Unternehmen

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Von Redaktion BWRmedia,

Dass die Menschen in den letzten 100 bis 200 Jahren nicht unbedingt nachhaltig gewirtschaftet haben, ist keine besondere Neuigkeit. Neben Raubbau an den Ressourcen der Erde ist zudem auch der besonders hohe Ausstoß an Schadstoff ein Problem, welchem sich die Menschheit nun in Form des Klimawandels stellen muss. Dies gilt zum einen natürlich für Privathaushalte, aber vor allem für die Wirtschaft. Im Folgenden soll deshalb aufgezeigt werden, welche Erfolge in punkto Nachhaltigkeit die Wirtschaft hierzulande bereits erzielen konnte und was sich auch für kleine Unternehmen in punkto Nachhaltigkeit im Büroalltag erreichen lässt.

Nachhaltiges Wirtschaften – was hat sich in den letzten 25 Jahren getan?

Unter nachhaltigem Wirtschaften lassen sich sehr viele Bedeutungen vereinen, jedoch geht es hier vor allem um den ökologischen Aspekt. Ressourcen sollen so genutzt werden, dass das Ökosystem dadurch nicht an Stabilität verliert und darüber hinaus die natürliche Regenrationsfähigkeit zum Tragen kommt. Dies betrifft folgende Bereiche:

 

  • Nutzung von Ressourcen (wichtige Metalle, Erdöl, Kohle, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Anbaufläche, Wasser)
  • Ausstoß von Schadstoffen (CO2, Stickstoffoxide, Schwefeldioxide, Ammoniak)
  • Zerstörung von Lebensraum für Tiere
  • Überfischung und übertriebene Jagd

Durch Maßnahmen zum Klimaschutz und technologische Entwicklungen zu effizienteren und saubereren Nutzung von Ressourcen konnten bereits beachtliche Erfolge im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit erreicht werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick:

Eine zentrale Rolle in punkto Nachhaltigkeit nimmt dabei natürlich der CO2-Ausstoß ein. Das Treibhausgas wird in hohem Maße für die mit dem Klimawandel auftretende Erderwärmung verantwortlich gemacht. Im alltäglichen Leben sowie im Büroalltag und in der Wirtschaft sorgen Menschen stets für CO2-Emmissionen:

  • Stromerzeugung (außer bei einigen erneuerbaren Energien)
  • Herstellung von Produkten (Stromverbrauch, Verbrennungsprozesse)
  • Straßenverkehr (Personenverkehr, Transport von Gütern)
  • Schaffung von landwirtschaftlichen Nutzflächen (Abholzung von Wäldern, die als CO2-Speicher fungieren)
  • Heizenergie

Dies zeigt sehr eindeutig, dass jeder etwas für eine bessere Emissions-Bilanz tun kann. Wird darüber hinaus auch noch auf die Schonung vorhandener Ressourcen geachtet, kann eine Form der Nachhaltigkeit durchaus erreicht werden.

Tipps zur Nachhaltigkeit im Büroalltag

Ökologische Verantwortung lässt sich jedoch nicht nur im Bereich der Industrie umsetzen, sondern auch im Büroalltag. Folgende Tipps sollen aufzeigen, welche

Möglichkeiten dafür existieren:

  • In einem Artikel zum Klimaneutralen Drucken zeigt der RAAB Verlag viele verschiedene Optionen auf. Besonders interessant dürften hierbei Aufforstungsprogramme sein. So könnten die im Büro aufgelaufenen CO2-Emissionen durch Investitionen in Klimaprojekte zur Aufforstung ausgeglichen werden. Bäume gelten als CO2-Speicher und können somit als Waffe gegen den Klimawandel dienen. Für solche Programme sind allerdings Experten gefragt. Natürlich lassen sich in punkto Drucken auch selbst ökologische Maßnahmen ergreifen:
  1. Doppelseitig drucken, um Papier zu sparen
  2. Für interne Angelegenheiten Spardruck verwenden, um möglichst wenig Tinte oder Toner zu verbrauchen
  3. Recyclingpapier oder FSC-zertifiziertes Papier nutzen
  4. Energieeffiziente Drucker in Anspruch nehmen
  5. Komplettgeräte für das Drucken, Faxen, Scannen und Kopieren kaufen
  • Bestellungen für Büromaterialien sollten koordiniert erfolgen, um auf diese Weise Emissionen durch den Transport zu senken. Sammelbestellungen haben zudem den großen Vorteil, dass sich durch größere Rabatte auch noch Geld sparen lässt.
  • Ein gutes Heizmanagement kann Energie und Kosten sparen. Heizkörperthermostate regeln die Temperaturen in den einzelnen Büroräumen je nach Bedarf und schalten in der Feierabendzeit automatisch runter. Laut einem Test der Stiftung Warentest lassen sich durch eine Senkung der Temperatur um 1 Grad Celsius zwischen 6 und 8% der Heizkosten und damit des Verbrauchs senken.
  • Auch im Büro lässt sich Recycling betreiben. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Abfallpapier nicht entsorgt, sondern für interne Notizen auf der Rückseite wiederverwendet wird. Gepolsterte Briefumschläge lassen sich zudem ohne große Schwierigkeiten wiederverwenden. Entsprechende Maßnahmen können zudem durch passende Tonnen für die Entsorgung von Abfall in Recycling-Anlagen flankiert werden.
  • Stromsparmaßnahmen wie die Aufforderung an alle Mitarbeiter, ihre Arbeitsgeräte über Nacht auszuschalten oder Lichtquellen mit Bewegungsmeldern in nicht ständig genutzten Räumen senken den Stromverbrauch und zusätzlich auch die Kosten. Durch die konsequente Nutzung von LED-Lampen statt herkömmlichen Glühlampen wird das Sparpotenzial noch größer.

Die folgende Tabelle fasst mögliche ökologische Maßnahmen noch einmal übersichtlich zusammen:

Die obigen Vorschläge zeigen, dass sich bereits durch kleine Änderungen im Büroablauf die eigene ökologische Bilanz deutlich verbessern lässt.

Fazit

Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern im Angesicht des Klimawandels eine echte Notwendigkeit. Nur durch ressourcenschonendes und umweltfreundliches Wirtschaften lässt sich die Erde lebensfreundlich erhalten. Dazu gehört der hocheffiziente Einsatz von Ressourcen ebenso wie die deutliche Absenkung der Emissionen durch Treibhausgase. Was die Politik durch gesetzliche Vorgaben anstößt, kann durch freiwillige Maßnahmen im Kleinen deutlich verstärkt werden. Der positive Nebeneffekt vieler Maßnahmen im Büroalltag stellt die Kosteneinsparung dar, die sich auf diesem Weg erreichen lässt. Darüber hinaus kann eine ökologische Büroführung auch im Marketing-Konzept eines Unternehmens deutliche Vorteile mit sich bringen. Aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll, über eine mögliche Verbesserung der eigenen Energieeffizienz in Firmen nachzudenken. Was kurzfristig für leichte Gewöhnungsprobleme sorgt, kann langfristig der Umwelt helfen und die Kostensituation eines Unternehmens zumindest leicht verbessern.

 

Bildquelle Bild 1: motivierte mitarbeiter am arbeitsplatz © contrastwerkstatt / Fotolia.com
Bildquelle Bild 2: Hand Covering Flowers at the Garden with Sunlight © Gajus / Fotolia.com

Bildquelle Bild3: Nachhaltigkeit hat Zukunft - Label © stockpics / Fotolia.com

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