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Praktische Ideen und Beispiele für Ihre Mitarbeitermotivation

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Motivation
Urheber: contrastwerkstatt | Fotolia

Von Mikko Börkircher,

Einige der hier geschilderten Ideen und Beispiele stammen aus dem Buch von Bob Nelson „1001 Ideen, Mitarbeiter zu belohnen und zu motivieren“. Viele beruhen aber auch auf eigenen Erfahrungen oder sind belegte Beispiele aus mir bekannten Unternehmen. Sie erscheinen mir insbesondere auch für Sie und das doch sehr arbeitsintensive und belastende Qualitätsmanagement geeignet.

Wenn einer Ihrer Mitarbeiter besonders hart arbeitet, senden Sie eine handschriftliche Notiz mit Lob und Dank an dessen Ehepartner. Wenn sich dieser Mitarbeiter bei der Arbeit auch noch selbst übertrifft, überreichen Sie zusätzlich noch einen Geschenkgutschein für ein Abendessen zu zweit.

Geben Sie sofort positives Feedback, wenn Sie sehen, dass Ihr Mitarbeiter gute Arbeit leistet. Führen Sie ein Anerkennungsprogramm für Ihre Mitarbeiter ein.

Beispiel: Ihre Mitarbeiter erhalten vorgedruckte Notizzettel. Darauf können sie positive Eigenschaften ankreuzen, die von Kollegen verkörpert werden. Wenn eine Sache besonders gut erledigt worden ist, würdigen Sie diesen Mitarbeiter: Jeder Mitarbeiter, dem 5 oder mehr Eigenschaften zugestanden werden, wird bei Ihrem nächsten Abteilungsmeeting öffentlich gewürdigt und bekommt ein kleines Geschenk, z. B. ein Abendessen für 2, Eintrittskarten für ein Theaterstück, ein Buch oder Ähnliches.

Führen Sie eine Belohnungs-Verlosung durch. Zollen Sie Ihren Mitarbeitern bei einer besonderen Leistung Dank in Form einer Karte: Die eine Hälfte der Karte bekommt der Mitarbeiter in Form eines Dankesschreibens. Die andere Hälfte, auf der sein Name steht, landet in einer vierteljährlichen Verlosung von Geschenkgutscheinen, z. B. für bezahlten Freizeitausgleich.

Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie sie wertschätzen und dass sie Ihnen wichtig sind. Machen Sie beispielsweise einen Vermerk in Ihrem Kalender, und senden Sie ihnen Karten am Jahrestag wichtiger Ereignisse in ihrem Leben, wie der Geburtstag des Kindes. Damit lassen Sie Ihre Mitarbeiter auf dezente Weise wissen, dass sie Ihnen nicht gleichgültig sind, ohne dass Sie Ihre Nase zu tief in ihre Angelegenheiten stecken.

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Verwenden Sie ein „Happy-Board“. Notieren Sie auf dieser Tafel die Namen all Ihrer Mitarbeiter. Fragen Sie nun jede Woche die Stimmung in Ihrem Team oder Ihrer Abteilung ab, beispielsweise während Ihrer Abteilungsrunden. Kriterien hierfür können sein: Stresslevel, Laune, Anzahl an Aufgaben, akute Qualitätsprobleme usw. Damit wird angezeigt, wer unter starkem Stress steht, persönliche Probleme hat, sich mit schwierigen Kunden abmüht und Ähnliches. Ich selbst habe dieses „Happy-Board“ auch bei mir eingeführt, ursprünglich um abzufragen, wie die aktuelle Arbeitsbelastung aussieht. Mittlerweile wird dies von allen Mitarbeitern angenommen – und das mit großer Begeisterung. Auch der Teamzusammenhalt wird dabei gestärkt: Kollegen, die aktuell nicht so ausgelastet sind, helfen den stark beanspruchten Kollegen, indem sie Ihnen kurzfristig Aufgaben abnehmen.

Benennen Sie eine Station oder eine komplette Linie nach dem Linienverantwortlichen oder ein Produkt intern nach dem Qualitätsverantwortlichen, z. B. wenn diese Linie oder dieses Produkt in puncto Qualität die anderen bei Weitem übertrifft und diese Performance auch einige Monate oder gar Jahre bestätigt worden ist.

Sie haben individuelle Kunden mit individuellen Bedürfnissen. Geben Sie daher nicht zu viel vor, sondern lassen Sie Ihre Mitarbeiter selbst entscheiden, wer wie viel Betreuungsaufwand benötigt. Indem die Mitarbeiterteams die Verantwortung für die Planung übernehmen, steigt die Arbeitsmoral und die Fehlzeiten reduzieren sich, teilweise um 30 %. Natürlich bleiben Sie trotzdem im Bilde und greifen stets ein, falls sich die positiven Aussichten nicht durchsetzen.

Geben Sie Ihren Mitarbeitern Freiheiten und das Vertrauen, Geld und Ressourcen für Verbesserungsprojekte. Durch diese Freiheit waren beispielsweise 2 Wartungsmitarbeiter von Chaparral Steel in Midlothian, Texas, in der Lage, die benötigten Teile zu kaufen, um eine Maschine zum Verbinden von Stahlstäben zu Kosten von 60.000 Dollar zu erfinden und zu bauen – das waren fast 200.000 Dollar weniger als die Kosten der alten Maschinen.

Belohnen Sie Ihre Mitarbeiter für besondere Leistungen mit einem zusätzlichen bezahlten Urlaubstag. Falls das von Ihrem Unternehmen nicht genehmigt wird, gewähren Sie ihm einen „weichen“ Homeoffice-Tag, bei dem er nur im Notfall zu bestimmten Zeiten telefonisch zur Verfügung stehen muss.

Auch bei Tarifmitarbeitern können Sie die Arbeitszeit flexibilisieren. Vereinbaren Sie beispielsweise statt der üblichen 35 Stunden etwas mehr und gewähren Sie im Gegenzug Gleittage.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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