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Die Break-even-Analyse hilft bei Sortimentsentscheidungen

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Von Midia Nuri,

Mit der Break-even-Analyse ermitteln Sie die Gewinnschwelle Ihres Unternehmens. Das ist der Punkt, ab dem das Absatzvolumen Ihres Unternehmens die Vollkosten deckt und Ihr Unternehmen damit also erste Gewinne abwirft.

Die Break-even-Analyse ist aber nicht nur auf der Ebene des Gesamtunternehmens sehr nützlich. Auch bei der Entscheidung, ob Sie ein neues Produkt ins Sortiment aufnehmen sollten, liefert sie Ihnen wichtige Erkenntnisse.

Beispiel:
Ein Handelsunternehmen möchte ein neues Produkt ins Sortiment aufnehmen. Der Verkaufspreis liegt bei 40 € der Einstandspreis bei 30 €. An zusätzlichen Fixkosten – etwa für die Lagerung – fallen 1.600 € im Jahr an.

Frage:Ab welcher Menge lohnt es sich, das Produkt in das Sortiment aufzunehmen?

So ermitteln Sie die Mindestmenge bei Sortimentsentscheidungen

Eine solche Entscheidung ist im Unternehmensalltag gang und gäbe. In so einem Fall muss Ihr Marketing sich sicher sein, den neuen Artikel verkaufen zu können. Doch nicht nur das: Darüber hinaus muss es vor allem realisieren, dass von jedem neuen Artikel eine Mindestmenge abgesetzt werden muss, damit er sich rechnet.

Diese Mindestmenge herauszufinden, das ist die Aufgabe der Break-even-Analyse. 

So funktioniert die Analyse

Der Grundgedanke: Je höher die fixen Kosten und je geringer der Deckungsbeitrag des Artikels sind, desto höher muss die Absatzmenge tendenziell sein. Entsprechendes gilt, wenn es um die Frage geht, ob bestimmte Artikel aus dem Sortiment genommen werden sollen.

Um die erforderliche Mindestmenge mit der Break-even-Analyse zu bestimmen, ist eine Trennung der Kosten in fixe Bestandteile, wie beispielsweise Miete und Gehälter, und variable Bestandteile, die sich mit dem Output verändern (wie z. B. Materialkosten oder Energiekosten) erforderlich.

Rechnerisch bestimmen Sie den Break-even-Punkt mit folgender Formel:

Break-even-Point = Fixkosten geteilt durch Verkaufspreis minus variable Kosten

Im Fall des Beispiels lautet die Rechnung also:
1600 € geteilt durch 40 € minus 30 € = 1600 geteilt durch 10 = 160 Stück.
Die Gewinnschwelle, also der Break-even-Punkt, liegt in dem Fall bei 160 Stück.

Das bedeutet in dem konkreten Beispiel:

  • Wird kein einziges Stück verkauft, erzielt das Unternehmen einen Verlust in Höhe der fixen Kosten (= 1.600€).
  • Mit jedem abgesetzten Stück reduziert sich der Verlust um 10 € (Verkaufspreis – Einstandspreis).
  • Bei einer verkauften Menge von 160 Stück entsprechen die Deckungsbeiträge den fixen Kosten. Mit jeder weiteren verkauften Einheit wird dann ein Gewinn in Höhe von 10 € erzielt.
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