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Geringwertige Wirtschaftsgüter geschickt einkaufen und Steuern sparen

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Von Iris Schuler,

Kaufen Sie als Privatmensch Ware ein, achten Sie in erster Linie auf die Qualität und das Preis/Leistungsverhältnis. Tätigen Sie als Unternehmer Anschaffungen, spielen Qualität und Preis ebenfalls eine Rolle, Sie müssen jedoch auch steuerliche Aspekte bedenken. Kleine Details machen häufig eine größere Summe Geld aus. Mit dieser Gestaltungsmöglichkeit können Sie im Bereich der geringwertigen Wirtschaftsgüter beispielsweise bares Geld sparen.

Kaufen Sie als Privatmensch Ware ein, achten Sie in erster Linie auf die Qualität und das Preis/Leistungsverhältnis. Tätigen Sie als Unternehmer Anschaffungen, spielen Qualität und Preis ebenfalls eine Rolle, Sie müssen jedoch auch steuerliche Aspekte bedenken. Kleine Details machen häufig eine größere Summe Geld aus. Mit dieser Gestaltungsmöglichkeit können Sie im Bereich der geringwertigen Wirtschaftsgüter beispielsweise bares Geld sparen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter: Ein Beispiel aus der Praxis:

Angenommen, Sie benötigen für Ihr Büro eine neue Regalwand. Für die Anschaffung haben Sie ein Budget von 1.200 Euro plus Umsatzsteuer einkalkuliert. Sie haben jedoch verschiedene Wahlmöglichkeiten:

  • Sie kaufen ein zusammenhängendes großes Regal, das genau 1.200,- Euro kostet.
  • Sie kaufen zwei einzelne Regale, die jeweils 600,- Euro kosten.
  • Sie kaufen acht einzelne Regale zu jeweils 150,- Euro.

Im Privatbereich, wenn geringwertige Wirtschaftsgüter keine Rolle spielen, können Sie einfach das Regal kaufen, das Ihnen am besten gefällt. Kaufen Sie jedoch als Unternehmer, sollten Sie unter dem Aspekt der geringwertigen Wirtschaftsgüter einkaufen, denn mit geringwertigen Wirtschaftsgütern können Sie durch einen geschickten Einkauf Steuern sparen.

Im Hinblick auf die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter sollten Sie sich in dem oben genannten Beispiel auf jeden Fall für Variante 3 entscheiden, denn damit sparen Sie schneller Steuern und gewinnen Liquidität. Der Grund ist der magische Wert für geringwertige Wirtschaftsgüter von 150,- Euro.

Wirtschaftsgüter, die maximal 150,- Euro netto kosten, zählen als geringwertige Wirtschaftsgüter. Diese können Sie sofort im Anschaffungsjahr voll abschreiben.

Zurück zum Beispiel: Obwohl das Ergebnis in allen drei Varianten mehr oder weniger gleich ist, können Sie nur in Variante 3 Kosten sofort geltend machen und dadurch die aktuelle Steuerlast senken. Das ist möglich, weil die Anschaffung des Regals in diesem Fall ein geringwertiges Wirtschaftsgut ist. Bei den anderen Varianten müssen Sie die Abschreibung über mehrere Jahre verteilen.

Haben Sie die Wahl, sollten Sie nach Möglichkeit kein großes, teures Wirtschaftsgut kaufen, sondern mehrere kleine selbstständig nutzbare geringwertige Wirtschaftsgüter.

 

 

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