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Investitionsabzugsbetrag: Jetzt einfacher für Gründer

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Von Günter Stein,

Mit dem Investitionsabzugsbetrag haben Sie die Möglichkeit, eine Steuer mindernde Rücklage für eine Anschaffung innerhalb der folgenden 3 Jahre zu bilden (§ 7g Einkommensteuergesetz). Diese Rücklage darf maximal 40 % der geplanten Anschaffungskosten betragen.

Diesen Betrag können Sie schon im Jahr der Bildung des Investitionsabzugsbetrags wie eine Betriebsausgabe geltend machen, obwohl Sie tatsächlich noch gar kein Geld ausgegeben haben.

Was Sie damit erreichen

Der Investitionsabzugsbetrag bietet Ihnen damit zwei Vorteile:

  • Vorteil 1: Sie sparen schon heute Steuern mit Ausgaben, die Sie erst innerhalb der folgenden 3 Jahre tätigen!
  • Vorteil 2: Sie können einen Investitionsabzugsbetrag auch dann bilden, wenn Sie später gar nicht investieren! Das gibt Ihnen die Möglichkeit, eine Steuerzahlung aufzuschieben (allerdings gegen den Preis einer Zinszahlung).

Beispiel: Bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung für 2012 gehen Sie von einer
Steuernachzahlung wegen eines überdurchschnittlich hohen Gewinns aus. Dafür haben Sie jedoch nicht ausreichend Geld zurückgelegt. Dann können Sie Ihren Gewinn 2012 durch die Bildung eines Investitionsabzugsbetrags senken und so die Nachzahlung gegebenenfalls verhindern.

Das ist die neue Erleichterung für Gründer

Bisher hatten Gründer Schwierigkeiten, einen Investitionsabzugsbetrag zu bilden. Der Fiskus forderte eine verbindliche Bestellung der geplanten Anschaffung. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden: Eine Bestellung ist nicht notwendig – eine glaubhafte Investitionsabsicht reicht aus (BFH, Urteil vom 20.6.2012, Az. X R 42/11).

Worauf Sie aber immer achten sollten:

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Die Zahlung wird lediglich verschoben. Spätestens im dritten Jahr nach Bildung müssen Sie den Investitionsabzugsbetrag auflösen und bei Nichtinvestition den Steuerbetrag plus Zinsen nachzahlen.

Die Voraussetzungen

Nicht jeder darf den Investitionsabzugsbetrag nutzen. Hier sind die Voraussetzungen dafür:

  • Ihr Gewinn beträgt im Jahr der Bildung vor Abzug des Investitionsabzugsbetrags höchstens 100.000 €.
  • Der betriebliche Gegenstand, für den Sie den Investitionsbetrag bilden, ist beweglich, also z.??B. keine Immobilie.
  • Der betriebliche Gegenstand wird im Jahr der Anschaffung und im darauf­folgenden Jahr zu mindestens 90 % betrieblich genutzt.

 

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