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PCs abschreiben - Tipps, die bares Geld wert sind

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Steuer Abschreibung

Von Midia Nuri,

Haben auch Sie in diesem Jahr einen neuen PC gekauft? Oder planen Sie den Kauf eines neuen Laptops? Oder brauchen Sie Zubehör – etwa einen neuen Drucker?

Dann sollten Sie bei der Auswahl auf den Preis und einige weitere Punkte achten. Denn dann haben Sie die Chance, die Kosten für Ihren Computer möglichst schnell abzusetzen und dadurch möglichst schnell Geld zu sparen! Hier die wichtigsten Tipps:

Wie Sie einen PC absetzen können

Wie bei anderen sogenannten Wirtschaftsgütern, die Sie für den Betrieb kaufen, können Sie die Kosten für einen PC in der Regel nicht sofort komplett absetzen: Anschaffungskosten für einen PC schreiben Sie in der Regel ab – wie genau, das hängt vom Preis des angeschafften Computers ab: Kostet der PC mehr als 1.000 €, schreiben Sie ihn auf jeden Fall laut AfA-Tabellen über die Nutzungsdauer von 3 Jahren ab. Beispiel: Haben Sie im Januar 2010 ein PC-System für 1.200 € erworben, schreiben Sie 2010, 2011 und 2012 jeweils 400 € als Betriebsausgabe ab. Oft sind PCs, Laptops oder Netbooks aber deutlich billiger: Erstmals seit 2010 können Sie Anschaffungen, die bis zu 410 € netto (also ohne Umsatzsteuer) gekostet haben, wieder sofort komplett im Anschaffungsjahr abschreiben – als sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG).

Welche Grenze für welches Jahr gilt

Achtung: Diese Regelung gilt erst wieder für das Jahr 2010. Für Anschaffungen aus dem Jahr 2009 gilt noch die Grenze von 150 €. Achten Sie darauf, wenn Sie die Fristverlängerung nutzen und erst jetzt Ihre Steuererklärung für 2009 erstellen.

Das heißt für Sie: Wenn möglich, versuchen Sie beim Kauf unter der 410-€-Grenze zu bleiben. Ungünstig wäre zum Beispiel der Kauf eines Laptops für 450 € netto. Davon könnten Sie in 2010 nur 150 € absetzen (und dann noch einmal je 150 € in 2011 und 2012). Bleiben Sie unter der 410-€-Grenze, können Sie den vollen Kaufpreis sofort steuermindernd absetzen.

Und was ist mit Zusatzgeräten?

Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner oder Monitor sieht der Fiskus nicht als eigenständiges Wirtschaftsgut an. Steuerliche Folge: Auch wenn der Drucker oder Monitor weniger als 410 € kostet, können Sie die Kosten dafür nicht sofort absetzen. Sie müssen die Kosten vielmehr auf die des PCs aufschlagen und über die Nutzungsdauer von 3 Jahren abschreiben. Ausnahme sind die beliebten Multifunktionsgeräte, in denen ein Drucker zum Beispiel mit Fax oder Kopiergerät kombiniert wird. Solche Geräte können Sie unabhängig vom PC sofort als geringwertiges Wirtschaftsgut abschreiben, wenn sie weniger als 410 € kosten.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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