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Von der Abschreibung zum Restwert zur fundierten Entscheidung

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Von Midia Nuri,

Mit der Investitionsrechnung finden Sie zuverlässig heraus, ob sich die neue Anschaffung unter dem Strich für Sie rechnen wird. Sie können sie auch nutzen, um sich für eines von mehreren Angeboten zu entscheiden.Tipp:

Aber natürlich müssen die zugrundeliegenden Zahlen stimmen, zum Beispiel der Restwert. Um den zu ermitteln, müssen Sie zuvor die richtige Abschreibungsmethode bestimmt haben.

Zur Erinnerung: Die bilanzielle Abschreibung bietet ja noch einige Möglichkeiten mehr, als die steuerliche Abschreibung (AfA).

Übersicht: Diese Angaben benötigen Sie für Ihre Investitionsentscheidung

WertQuelle
InvestitionssummeHolen Sie z. B. bei verschiedenen Lieferanten Angebote ein. Wichtig: Zur Investitionssumme gehören auch Anschaffungsnebenkosten für Transport, Montage oder Versicherungen.
Nutzungsdauer in JahrenDie Nutzungsdauer können Sie nur schätzen. Orientieren Sie sich dabei aber nicht an den amtlichen AfA-Tabellen der Finanzämter. Greifen Sie vielmehr auf Ihre Erfahrungen der Vergangenheit zurück: Wie lange werden vorhandene Maschinen in Ihrem Unternehmen voraussichtlich noch genutzt? Wie lange wurden andere Maschinen im Schnitt genutzt? Ab wann steigen die Wartungs- und Instandhaltungskosten überproportional stark an?
KalkulationszinssatzDie Höhe des Kalkulationszinssatzes wird vor allem durch die folgenden beiden Faktoren beeinflusst:
  1. Vom langjährigen durchschnittlichen Zinssatz (z. B. für festverzinsliche Wertpapiere) mit einer Laufzeit, die der geplanten Nutzungsdauer Ihrer Investition entsprechen sollte.
  2. Vom Aufschlag für das Investitionsrisiko. Je höher Sie das Geschäftsrisiko – etwa bei starkem Wettbewerb, schnellem technologischem Wandel oder starken Preisschwankungen bei wichtigen Rohstoffen – einschätzen, desto höher sollte der Aufschlag ausfallen.
Gängige Kalkulationszinssätze liegen zwischen 7 % und 12 %. Nur in Bereichen, die Sie als besonders risikoreich einschätzen, sollte der Risikosatz deutlich höher ausfallen.
Restwert nach Ablauf der Nutzungsdauer

In der Regel wird es genügen, wenn Sie versuchen, den Restwert anhand möglicher Erfahrungen aus der Vergangenheit zu schätzen. Welchen Erlös brachte der Verkauf von vergleichbaren Maschinen bisher? Gibt es potenzielle Käufer, mit denen Sie verhandeln können? Gibt es ggf. eine Art „Schwacke-Liste“ für Ihre Maschinen oder anderen Anlagegüter?

Tipp: Noch besser ist, Sie beziehen die Abschreibungsmethode und den aus ihr errechneten Restwert in die Investitionsrechnung ein.

Einnahmen und Kosten während der Nutzungsdauer

Die Daten entnehmen Sie Ihren Planungen für die nächsten Jahre.

  • Zu den Einzahlungen während der Nutzungsdauer gehören vor allem die erwarteten Netto-Umsatzerlöse, aber auch Zuschüsse oder Fördergelder. Die Umsatzerlöse pro Maschine erhalten Sie z. B., indem Sie die Menge, die Sie mit der Maschine herstellen und verkaufen können, mit dem Produktpreis multiplizieren. Es können aber auch Einsparungen sein, etwa für Material, Personal oder Energie.
  • Zu den Auszahlungen zählen neben der Investitionssumme die laufenden Kosten, etwa für Material, Personal, Mieten, Zinsen, Werbung, Wartung u. Ä. Hier können Sie Werte aus der Vergangenheit mit einem jährlichen Inflationszuschlag von 2 % bis 3 % fortschreiben.

 

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