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Wie Sie z. B. 4.800 € Steuern verschieben – fast ohne Aufwand

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Mit dem Investitionsabzugsbetrag (früher: Ansparabschreibung) nach § 7g Abs. 1 bis 4 Einkommensteuergesetz (EStG) haben Sie als Kleinunternehmer und Freiberufler die Möglichkeit, eine steuermindernde Rücklage für eine zukünftige Anschaffung zu bilden und dadurch im Voraus Steuern zu sparen, ohne dass tatsächlich bereits Geld ausgegeben wird.

 

Beispiel: Sie wollen voraussichtlich 2014 einen neuen Lieferwagen kaufen, der 40.000 € kostet und beinahe ausschließlich betrieblich genutzt werden soll. Dann können Sie schon in Ihrer Steuererklärung 2011 einen Investitionsabzugsbetrag bis zur Höhe von 40 % der geplanten Anschaffungskosten bilden – also bis zu 16.000 €.
Diese 16.000 € vermindern (steuerlich) Ihren Gewinn. Sie sparen dadurch in 2011 bei z. B. 30%igem persönlichem Steuersatz 4.800 €, ohne einen Cent auszugeben. Im Jahr der Anschaffung wird der Investitionsabzugsbetrag dem Gewinn wieder zugeschlagen.

Die beiden wichtigsten Vorteile des Investitionsabzugsbetrags

  • Vorteil 1: Sie sparen schon heute Steuern mit Ausgaben, die Sie erst innerhalb der folgenden 3 Jahre tätigen!
  • Vorteil 2: Sie können einen Investitionsabzugsbetrag auch dann bilden, wenn Sie später gar nicht investieren! Das gibt Ihnen die Möglichkeit, eine Steuerzahlung aufzuschieben. Beispiel: Bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung für 2011 gehen Sie von einer Steuernachzahlung wegen eines überdurchschnittlich hohen Gewinns aus. Dafür haben Sie jedoch nicht genügend Geld zurückgelegt. Dann können Sie Ihren Gewinn 2011 durch die Bildung eines Investitionsabzugsbetrags senken und so die Nachzahlung ggf. verhindern.

 

 

Doch Vorsicht: Die Zahlung wird lediglich verschoben. Spätestens im dritten Jahr nach Bildung müssen Sie den Investitionsabzugsbetrag auflösen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Auflösung mit Investition

Investieren Sie wie geplant innerhalb von 3 Jahren in das Wirtschaftsgut, wird der Investitionsabzugsbetrag aufgelöst. Das heißt: Der Betrag wird im Jahr der Investition Ihrem Gewinn hinzugerechnet.

2. Auflösung ohne Investition

Nun kann es passieren, dass Sie geplante Anschaffungen, für die Sie den Investitionsabzugsbetrag gebildet haben, nicht mehr benötigen. Oftmals wird ein Investitionsabzugsbetrag auch nur gebildet, um eine Steuerzahlung zu verschieben, ohne dass in Wirklichkeit eine Investitionsabsicht besteht. In beiden Fällen muss der Investitionsabzugsbetrag spätestens nach 3 Jahren aufgelöst – genauer gesagt – rückgängig gemacht werden.
Denn anders als bei der Auflösung wegen Investition wird der Investitionsabzugsbetrag jetzt nicht dem Gewinn des Auflösungsjahres zugeordnet, sondern nachträglich dem Gewinn des Jahres der Bildung. Der Steuerbescheid für dieses zurückliegende Jahr wird also geändert und eine Nachzahlung fällig. Zusätzlich werden Zinsen fällig – und zwar 0,5 % pro Monat ab dem 15. Monat nach Ablauf des Jahres der Bildung.

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