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7 häufig vergessene Betriebsausgaben

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Es gibt noch zahlreiche Möglichkeiten, Kosten Steuer mindernd geltend zu machen. Dabei werden gerne einige ganz einfache vergessen, wie die folgende Übersicht zeigt.

 

 

  • Privates Telefon und Internet: Haben Sie Ihren Betrieb außerhalb Ihrer Wohnung? Dann können Sie den privaten Telefon- und Internetanschluss teilweise steuerlich geltend machen. Das Finanzamt akzeptiert pauschal 20??% der Kosten.
  • Privater PC: Ebenso können Sie die Kosten für einen PC in der Wohnung voll absetzen, wenn die private Nutzung nicht mehr als 10??% ausmacht (Bundesfinanzhof, Urteil vom 10.3.2004, Az. VI R 91/00). Das gilt auch, wenn Sie zu Hause gar kein Arbeitszimmer haben. Denn: Kosten für Arbeitsmittel in den eigenen 4 Wänden – wie für einen PC – können Sie trotzdem geltend machen. Dass Sie den heimischen Computer tatsächlich zu 90 % für die Arbeit nutzen, müssen Sie möglichst schlüssig nachweisen. Führen Sie dazu einfach für 3 bis 6 Monate eine Art „PC-Fahrtenbuch“, in dem Sie festhalten, wann Sie den PC zu Hause für Ihre selbstständige Tätigkeit genutzt haben.
  • Eingelegte Privatgegenstände: Nutzen Sie Gegenstände, die Sie privat gekauft haben, für Ihre Selbstständigkeit? Beispiel: Aus einem privat gekauften Esstisch haben Sie einen Besprechungstisch fürs Büro gemacht. Den Restwert (über eBay ermitteln!) machen Sie per Eigenbeleg als Betriebsausgabe/Abschreibung geltend.
  • Reisekosten: Haben Sie bei Ihren Geschäftsreisen wirklich alle Kosten geltend gemacht? Häufig vergessen: Verpflegungspauschalen, die Sie ohne Belege ab einer Abwesenheit von 8 Stunden geltend machen können.

 

 

 

  • Gründungskosten: Haben Sie sich erst kürzlich selbstständig gemacht? Dann haben Sie sich bestimmt rechtzeitig vorher – als Sie z.??B. noch Angestellter waren – auf die Selbstständigkeit vorbereitet: Seminare besucht, Literatur gekauft etc. Das alles sind Kosten, die Sie geltend machen können. Die Kosten für solche Vorbereitungen sind Betriebsausgaben, die Sie in Ihrer ersten Steuererklärung geltend machen können, obwohl die Kosten vor Beginn der eigentlichen Selbstständigkeit angefallen sind. Es handelt sich hier um „vorweggenommene Betriebsausgaben“, die jedes Finanzamt anerkennt, wenn sie in direktem Zusammenhang mit der folgenden Selbstständigkeit stehen. Darunter fallen beispielsweise Honorare für Berater (z. B. Rechtsanwalt, Unternehmensberater, Steuerberater), Fachliteratur, Fortbildungskosten, die speziell auf die geplante Selbstständigkeit zugeschnitten sind, Büromaterial etc.

  • Repräsentationskosten: Wöchentlich ein Strauß Blumen für das Büro, in dem Sie Geschäftskunden empfangen: Auch das können Sie als Betriebsausgabe geltend machen. Sind Sie Liebhaber von Antiquitäten, können Sie Ihr Büro auch mit einem antiken Schreibtisch oder Regalen ausstatten und die Kosten dafür geltend machen. Voraussetzung: Die Antiquitäten werden tatsächlich als Arbeitsmittel genutzt und die Kosten sind nicht unverhältnismäßig.
  • Kontoführungsgebühren: Über die Gebühren, die für die Führung des Geschäftskontos fällig werden, bekommen Sie von Ihrer Bank keine Rechnung. Die Kosten sind nur auf dem Kontoauszug vermerkt. Und der Auszug ist doch keine ordentliche Rechnung, oder? Viele Selbstständige lassen sich davon irritieren und setzen die Gebühren gar nicht ab. Ein Fehler! Wenn die Bank nun auf einem Kontoauszug ihre erbrachten Leistungen abrechnet (Kontoführungsgebühren etc.), hat dieser Kontoauszug den Charakter einer Rechnung im Sinne des § 14 Abs. 1 UStG. Sie können also den Kontoauszug als Beleg für die Bankgebühren in Ihrer Buchführung verwenden.

 

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