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So setzen Sie Ihre Bewirtungskosten sicher ab

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Sie können grundsätzlich nur 70 % der Speisen und Getränke als Betriebsausgaben geltend machen. 30 % sind Privatsache.

 

Diese Einschränkung gilt nur für die Netto-Summe auf der Bewirtungsrechnung. Die Umsatzsteuer können Sie zu 100 % als Vorsteuer geltend machen (von Ihrer Umsatzsteuer abziehen).
Damit Ihre Bewirtungskosten bei einer Prüfung nicht beanstandet werden, müssen Sie auf jeden Fall diese 3 Voraussetzungen erfüllen:

1. Ohne Geschäftspartner geht es nicht

Als Geschäftspartner gelten nicht nur Ihre tatsächlichen Kunden, Lieferanten, Unternehmerkollegen, Berater etc. Auch mögliche neue Kunden und Interessenten zählen dazu – unabhängig davon, ob später ein Geschäft zustande kommt oder nicht.

Vorsicht:
Ihre Mitarbeiter sind keine Geschäftspartner. Das heißt: Sie können die Bewirtungskosten für Mitarbeiter, die am Geschäftsessen teilnehmen zwar wie die anderen Bewirtungskosten behandeln. Wenn aber ausschließlich Mitarbeiter am Tisch sitzen, handelt es sich um Mitarbeiter-Bewirtung, für die Steuern und Sozialabgaben fällig werden können.

 

2. Geschäftlicher Anlass nötig

Diese Forderung erfüllen Sie, wenn das Essen einen Zusammenhang zu einer geschäftlichen Angelegenheit hat. Diese müssen Sie auf dem Kostenbeleg benennen. Ordentliche Restaurant-Belege haben dazu auf der Vorder- oder Rückseite ein Feld, auf dem Sie die Teilnehmer und den Grund der Bewirtung vermerken können. Nennen Sie einen möglichst konkreten Anlass für die Bewirtung. Beispiele:

  • Falsch z. B.: „Kontaktpflege“, „Geschäftsessen“, „Besprechung“, „regelmäßiges Treffen“ reichen dem Finanzamt als Anlass der Bewirtung nicht aus.
  • Richtig z. B.: „Besprechung über mögliche Zusammenarbeit bei Projekt X“, „Festlegung Online-Shop-Design 2012“ oder ähnlich konkrete Anlässe.

3. Korrekte Rechnung

Schließlich brauchen Sie eine korrekte Bewirtungsrechnung. Bei Bewirtungsbelegen gibt es eine Besonderheit: Der Beleg bzw. die Rechnung muss maschinell erstellt sein – das heißt: Es muss sich um einen Ausdruck aus der elektronischen Kasse handeln. Akzeptieren Sie deshalb keine komplett handschriftlichen Rechnungen.
Tipp: Trinkgelder, die Sie geben, zählen zu den Bewirtungskosten, sind also ebenfalls nur zu 70 % als Betriebsausgabe abziehbar. Mehrwertsteuer entfällt hierauf nicht. Sie können das Trinkgeld auch selbst auf der Rechnung vermerken, wenn Sie es sich von der Bedienung nicht quittieren lassen wollen.

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