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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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3 typische Fehler, die immer wieder zu Betriebsprüfungen führen

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Von Gerhard Schneider,

Bereits seit dem vergangenen Jahr geben Sie Ihre Steuererklärungen elektronisch ab. Das heißt auch: Die klassische Arbeit des Sachbearbeiters, nämlich das Prüfen der Erklärungen und Voranmeldungen, wird heute zunehmen durch spezialisierte Software erledigt. Steuererklärungen und Voranmeldungen, die Auffälligkeiten, Fehler oder Ungereimtheiten enthalten, werden von der Software aussortiert und dem Sachbearbeiter vorgelegt.

 

Bei dieser maschinellen Überprüfung fällt es schneller auf, wenn Sie Fehler gemacht haben oder wenn etwas an Ihren Einnahmen und Ausgaben ungewöhnlich ist. Was der Sachbearbeiter früher schnell übersehen hat – der auswertende Computer findet es auf jeden Fall. Hier 3 typische Beispiele:

Fehler 1: Die Sache mit den Terminen

Immer wieder lassen Selbstständige Steuertermine verstreichen und liefern Voranmeldungen oder Erklärungen erst verspätet ab. Machen Sie sich jedoch klar:
Unpünktlichkeit wird bei elektronischer Abgabe automatisch unbarmherzig registriert. Bei mehrmaliger verspäteter schließt das Finanzamt auf Unregelmäßigkeiten und schickt oft allein deshalb einen Prüfer los.
Das heißt für Sie: Tragen Sie sich alle Steuertermine schon Anfang des Jahres in Ihren Terminkalender mit A-Priorität ein und halten Sie sich rigoros daran.

 

Fehler 2: Abweichungen vom Durchschnitt

Durch die maschinelle Auswertung fällt es dem Finanzamt sofort auf, wenn Ihre Zahlen vom Durchschnitt Ihrer Branche abweichen. Machen Sie mehr Betriebsausgaben geltend als Ihre selbstständigen Kollegen? Haben Sie deutlich weniger Gewinn? All das fällt sicher auf und kann schnell zu einer Überprüfung führen.
Das Finanzamt arbeitet mit einer „Richtsatzsammlung“, in der typische Durchschnittswerte für Gewinn, Umsatz und andere Kennzahlen aller Branchen aufgeführt sind. Besorgen Sie such diese Richtsatzsammlung, die im Internet frei herunterladbar ist. Überprüfen Sie, ob Ihre Werte im Rahmen liegen. Stellen Sie Abweichungen fest, versuchen Sie, Ihr Unternehmen so auszurichten, dass es sich den Durchschnittswerten annähert.

Fehler 3: Sorglosigkeit im Internet

Ein wichtiger neuer Schwerpunkt der Steuerprüfer und Fahnder ist seit einigen Jahren dieser:
(Hobby-)Händler aufspüren, die in Online-Shops und auf Internet-Auktionsplattformen verkaufen, ohne die Einnahmen zu versteuern. Auch als gesetzestreuer Online-Shop-Betreiber sollten Sie auf der Hut sein, um unnötigen Ärger zu vermeiden.
Grund: Zum Aufspüren von Ungereimtheiten setzen die Steuerfahnder eine Schnüffel-Software ein, die z. B. nach fehlenden Adressen und falschen oder nicht vorhandenen Steuernummern sucht. Findet die Software auf Ihren Seiten solche Fehler, kann eine Kontrollmitteilung an das für Sie zuständige Finanzamt gehen.
Überprüfen Sie Ihre Online-Aktivitäten kritisch, um unangreifbar zu bleiben:

  • Sind Ihre Angaben im Impressum vollständig (inkl. Steuernummer)?
  • Haben Sie private Verkäufe – etwa über eBay – sauber von Ihren geschäftlichen Verkäufen getrennt?

 

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