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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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Betriebsprüfung? Diese Schritt-für-Schritt-Übersicht zeigt, wie sie abläuft

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Von Günter Stein,

Das Finanzamt hat Sie kalt erwischt und eine Betriebsprüfung angekündigt - und Sie fragen sich, was nun passiert und womit Sie rechnen müssen? Im Folgenden finden Sie die Antwort, übersichtlich zusammengefasst.

 

Was passiertDas ist jetzt Ihre PflichtDas ist sinnvoll für Sie
1. Sie erhalten einen Prüfbescheid = die Benachrichtigung, dass ein Sozialversicherungsträger Sie prüft.Bereiten Sie den Arbeitsplatz für den Prüfer und die zu prüfenden Unterlagen vor. Wählen Sie konkrete Ansprechpartner.Überlegen Sie sich, ob Zeit und Ort passend sind, und beantragen Sie ggf. eine Verlegung. Erkundigen Sie sich nach dem Umfang der Prüfung.
2. Die Prüfung findet statt.Legen Sie dem Prüfer alle erforderlichen Unterlagen richtig gegliedert vor (§ 28p Abs. 5 SGB IV). Stehen Sie bzw. der zuständige Ansprechpartner für Auskünfte zur Verfügung. Beheben Sie ggf. Fehler sofort.Suchen Sie von sich aus ebenfalls das Gespräch mit dem Prüfer. Bestehen Sie auf einem Abschlussgespräch.
3. Sie erhalten das schriftliche Prüfungsergebnis mit Beanstandungen.Bewahren Sie das Ergebnis auf, beheben Sie Mängel und treffen Sie entsprechende Vorkehrungen.Überprüfen Sie das Ergebnis nochmals auf seine Richtigkeit. Ist diese gegeben, legen Sie den Bericht ggf. auch bei anderen Prüfungen vor.
4. Sie erhalten das schriftliche Prüfungsergebnis ohne Beanstandungen.Bewahren Sie das Ergebnis auf.Haben Sie Zweifel, beantragen Sie eine förmliche Entscheidung der Einzugsstelle. Legen Sie den Bericht ggf. auch bei anderen Prüfungen vor.
5. Sie werden zu einer Nachzahlung aufgefordert.Kommen Sie der Aufforderung nach, falls sie berechtigt ist. Erheben Sie Widerspruch, falls diese Ihrer Meinung nach zu hoch oder unberechtigt ist.Wie Ihr Widerspruch aussehen kann – dafür haben wir im Folgenden ein Muster für Sie:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen Ihren Bescheid vom 13.9.2012 legen wir WIDERSPRUCH ein.
Begründung: Mit Ihrem Bescheid vom 14.06.2012 stellten Sie die rückwirkende Versicherungspflicht unseres Mitarbeiters Marcus Schulze vom 1.3.2013 an fest. Als Folge dieser Feststellung verlangten Sie die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge ab diesem Zeitpunkt. Herr Schulze ist in unserem Unternehmen aber lediglich geringfügig entlohnt und damit versicherungsfrei beschäftigt, da er bei uns monatlich nur 300 € verdient.
Daneben übt er eine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus. Ihre Annahme, er übe eine weitere geringfügige Beschäftigung aus, was zu einer Zusammenrechnung führe, ist nicht korrekt.
In seiner versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung beim Unternehmen xyz verdient Herr Schulze 500 € monatlich – und nicht wie von Ihnen vorausgesetzt 300 € im Monat. Eine Zusammenrechnung der beiden Tätigkeiten darf deshalb nicht stattfinden. Aus diesem Grund durften wir zu Recht von der Versicherungsfreiheit von Herrn Schulze ausgehen.
Beigelegt ist nochmals die unterschriebene Erklärung von Herrn Marcus Schulze. Wir bitten insoweit um Rücknahme Ihres Beitragsbescheids.
Mit freundlichen Grüßen

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