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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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Betriebsprüfung: Wahren Sie Ihre Rechte!

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Von Iris Schuler,

Hatten Sie in Ihrem Hause bereits eine Betriebsprüfung? Denken Sie daran, es kann jeden Unternehmer jederzeit treffen. Wie gut sind Sie vorbereitet?

Bevor die Betriebsprüfung beginnt, schickt Ihnen das Finanzamt eine offizielle Prüfungsanordnung. Hier finden Sie wichtige Informationen, die Sie bei der Vorbereitung unterstützen. Achten Sie besonders auf folgende Punkte:

Was Ihnen die Prüfungsanordnung sagt

Welche Steuerarten werden geprüft? Normalerweise umfassen Betriebsprüfungen die Einkommen-, Umsatz- und gegebenenfalls Gewerbesteuer. In der Umsatzsteuer-Nachschau kann jedoch auch nur die Umsatzsteuer geprüft werden.

Über welchen Zeitraum werden die Unterlagen geprüft? In der Regel sind es drei Jahre, es sind jedoch auch andere Zeiträume möglich, wenn dafür eine Begründung vorliegt.

Warum wird geprüft? Eine Begründung ist notwendig, wenn ein besonderer Anlass ansteht, beispielsweise Hinweise auf eine Steuerhinterziehung.

Wer prüft? In der Prüfungsanordnung finden Sie den Namen des Prüfers. Vielleicht kennt Ihr Steuerberater diesen und kann Sie bereits im Vorfeld über eventuelle "Eigenheiten" informieren.

Wo wird geprüft? Betriebsprüfungen finden zum größten Teil im Betrieb statt. Haben Sie keine geeigneten Räumlichkeiten, können Sie eine Verlegung beantragen, beispielsweise zu Ihrem Steuerberater. In Ihren Privaträumen darf eine Betriebsprüfung nur mit Ihrer Zustimmung stattfinden. Verzichten Sie jedoch darauf, geben Sie dem Betriebsprüfer nicht unnötig Einblick in Ihre Privatsphäre. Da ist es noch besser, die Prüfung im Finanzamt stattfinden zu lassen.

Unterlagen bereitstellen

Bei der Betriebsprüfung haben Sie eine Mitwirkungspflicht. Sie müssen sämtliche Unterlagen bereitstellen, die für die Besteuerung von Bedeutung sind. Dazu zählen Rechnungen, Buchungsbelege, Kassenbücher, Kontoauszüge und so weiter. Es ist Ihre Pflicht, diese mindestens 10 Jahre lang aufzubewahren. Außerdem kann der Prüfer von Ihnen verlangen, Fragen zu beantworten.

Am besten stellen Sie dem Prüfer nur von Ihnen herausgesuchte Unterlagen zur Verfügung. Benötigt er noch zusätzliche Unterlagen, können Sie diese auf Anforderung beibringen. Vermeiden Sie es, dem Prüfer die Erlaubnis zu erteilen, sich selbst zu holen, was er benötigt. Bei dieser Vorgehensweise ist die Gefahr groß, dass er auf etwas stößt, das ihn zur weiteren Recherche motiviert.

Möchte der Prüfer kopieren? Kümmern Sie sich darum. So behalten Sie den Überblick, womit der Prüfer sich intensiv beschäftigt.

Abschluss der Betriebsprüfung

In kleinen Betrieben dauert die Betriebsprüfung normalerweise ein bis zwei Tage. Dann geht der Prüfer zurück ins Finanzamt und beschäftigt sich noch einmal mit den Unterlagen, bevor er Ihnen das Ergebnis mit der sogenannten Prüfungsfeststellung mitgeteilt. Die Prüfungsfeststellung ist jedoch nicht das endgültige Ergebnis.

In der Schlussbesprechung bespricht der Prüfer die Ergebnisse mit Ihnen, Sie haben hier noch einmal Gelegenheit, Sachverhalte aus Ihrer Sicht zu erläutern.

Es ist empfehlenswert, dass Sie zur Schlussbesprechung sich Unterstützung von Ihrem Steuerberater holen. Legen Sie im Vorfeld eine gemeinsame Strategie fest. Welche Steuernachforderungen wollen Sie nicht hinnehmen?

Das abschließende Ergebnis wird in einem Prüfungsbericht festgehalten und Ihnen zugeschickt.

Sie können beantragen, dass Sie den Prüfungsbericht vor dem offiziellen Versand erhalten. So können Sie alles noch einmal kontrollieren und eventuell korrigieren.

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