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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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Betriebsprüfung: Wetten, dass Ihr Betriebsprüfer hier ganz genau hinschaut?

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Von Günter Stein,

Rechtskräftige Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (BFH) binden grundsätzlich nur die am Rechtsstreit beteiligten Parteien. Urteile, die jedoch im Bundessteuerblatt Teil II (BStBl II) publiziert werden, erhalten allgemeine Verbindlichkeit. Insbesondere die Finanzämter sind ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung angewiesen, die Entscheidungen in sämtlichen vergleichbaren Fällen anzuwenden. Das ist jetzt mal wieder geschehen!

 

Für Sie ist es besonders wichtig, einschlägige, im BStBl II veröffentlichte BFH-Urteile zu kennen. Wenn Sie sich an die Vorgaben der entsprechenden Entscheidung halten, sind Sie auf der rechtssicheren Seite.
Vor allem wichtig sind diese Urteile:

Geldwerter Vorteil beim Erwerb einer vergünstigten Jahresnetzkarte (Job-Ticket)

Eine sogenannte Jahresnetzkarte (Jobticket), die Beschäftigte für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auf Kosten Ihres Unternehmens kaufen dürfen, kann ein Sachbezug sein. Das Jobticket kann damit lohnsteuer- und beitragsfrei bleiben, wenn sein Wert die Grenze von 44 € monatlich nicht überschreitet. Sachbezüge sind dabei mit den um übliche Preisnachlässe geminderten üblichen Endpreisen am Abgabeort anzusetzen. Es müssen also beispielsweise Abonnentenrabatte der Verkehrsbetriebe berücksichtigt werden. Bei Jahrestickets fließt aber der gesamte Betrag in einem Monat zu. Die Zwölftelregelung ist nicht anwendbar (VI R 56/11).

 

Arbeitnehmerrabatte als Lohnvorteil – Vorteilsbewertung

Erhalten Mitarbeiter Rabatte auf Waren, die der Arbeitgeber selbst vertreibt oder herstellt, ist der Vorteil grundsätzlich lohnsteuer- und beitragspflichtiges Arbeitsentgelt. Das gilt allerdings nicht, wenn die Rabatte auch den Kunden des Unternehmens gewährt werden. Ein üblicher Rabatt, der auch Dritten eingeräumt wird, führt bei Arbeitnehmern nicht zu steuerpflichtigem Arbeitslohn (Az. VI R 27/11).

1- %-Regelung auf Grundlage der Bruttolistenneupreise

Die 1-%-Methode ist verfassungsgemäß und muss, wenn kein Fahrtenbuch geführt wird, angewendet werden. Auch bei Gebrauchtwagen als Firmenfahrzeug ist als Berechnungsgrundlage stets vom Bruttolistenneupreis auszugehen (VI R 51/11).

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