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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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Bleiben Sie eine graue Maus und vermeiden Sie so eine Betriebsprüfung!

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Steuer Betriebspruefung

Von Midia Nuri,

Der Umgang mit Ämtern ist eine heikle Sache – und das trifft insbesondere aufs Finanzamt zu. Das bekam ich erst wieder vor wenigen Tagen eindrucksvoll vor Augen geführt: Mein Nachbar – ebenfalls ein Selbstständiger – kam in wilder Panik zu mir und erzählte mir: „Ich bekomme eine Betriebsprüfung vom Finanzamt! Wieso ich? Ich habe doch gar nichts gemacht!“

Wie mein Nachbar wundern sich Selbstständige immer wieder, warum gerade sie plötzlich eine Betriebsprüfung aufgebrummt bekommen. Der Grund kann sein, wenn es sie aus scheinbar heiterem Himmel trifft: Sie haben sich nicht an die Grundregeln für den Umgang mit den Finanzbeamten gehalten. Machen Sie dazu bitte zunächst eines klar: Die meisten Finanzämter sind personell unterbesetzt. Die Sachbearbeiter haben wenig Zeit, sich Einzelfälle anzuschauen. Das führt dazu, dass nur die Selbstständigen genauer unter die Lupe genommen werden, die auf die ein oder andere Art auffällig werden. Dann gibt es unangenehme Nachfragen oder gar eine Betriebsprüfung, die meistens mit teuren Nachzahlungen endet. Und das heißt andersherum: Gelingt es Ihnen, möglichst unauffällig zu bleiben – wie eine graue Maus … dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Betriebprüfung eher gering. Hier sind 4 Tipps, mit denen Sie erfolgreich graue Maus spielen:

Tipp 1 gegen eine Betriebsprüfung: Ordentlich und pünktlich bei den Voranmeldungen

Seien Sie mit den Umsatzsteuervoranmeldungen besonders ordentlich. Achten Sie unter dem Jahr besonders auf eine rechtzeitige und möglichst korrekte Abgabe Ihrer Umsatzsteuervoranmeldungen. Grund: Kommt es bei der abschließenden Umsatzsteuererklärung zu großen Abweichungen, schließen die Finanzbeamten schnell darauf, dass es Ungereimtheiten geben könnte, die durch eine Betriebsprüfung ans Tageslicht kommen sollten.

Tipp 2 gegen eine Betriebsprüfung: Halten Sie Abstand

Klar ist, dass Sie mit Ihren Ansprechpartnern im Finanzamt keinen Streit anfangen sollten – auch wenn Sie sich noch so sehr über einen Bescheid ärgern. Aber auf der anderen Seite sollten Sie auch höfliche Distanz wahren und jedes Privatgespräch vermeiden. Beispiel: Erzählen Sie am Telefon, dass Sie gerade mit dem Auto aus dem Urlaub zurückgekommen sind, dann könnte der Beamte einmal überprüfen wollen, ob diese Privatfahrt auch in Ihrem Fahrtenbuch verzeichnet ist.

Tipp 3 gegen eine Betriebsprüfung: Seien Sie sparsam mit Unterlagen

Diesen Fehler machen besonders viele Existenzgründer, die zum 1. Mal in ihrer Selbstständigkeit eine Steuererklärung oder -voranmeldung abgeben: Sie reichen zusammen mit den Formularen fleißig geordnet alle Belege mit ein. Denn schließlich heißt es ja: Keine Buchung ohne Beleg ... Doch deshalb sofort alle mit einzureichen ist ein Fehler, und zwar aus 2 Gründen: Sie machen dem Sachbearbeiter zusätzliche Arbeit: Statt einer schmalen Mappe mit den nötigen Formularen hat er einen ganzen Stapel von Papieren, durch den er sich durchwühlen muss. Das könnte Unmut erzeugen, den Sie nicht auf sich ziehen sollen. Der Finanzbeamte könnte auf den Gedanken kommen, sich die Belege genau durchzuschauen. Die Folge: Ein Haar in der Suppe findet garantiert jeder Beamte, auch wenn Sie Ihre Unterlagen tadellos geführt haben. Unangenehme und lästige Nachfragen sind die Folge. Reichen Sie bei Ihren Voranmeldungen und Steuererklärungen nur die geforderten Formulare und Unterlagen ein. Halten Sie Belege und Aufzeichnungen für den Fall der Nachfrage gut geordnet bereit. Nur in Ausnahmefällen sollten Sie von sich aus zusätzliche Unterlagen ans Finanzamt schicken – etwa, wenn Sie bei einer Umsatzsteuer-Voranmeldung einen Vorsteuer-Erstattungsbetrag erwarten. Dann kann es sinnvoll sein, einen Kaufbeleg (in Kopie) ans Finanzamt zu senden, um einer Nachfrage vorzubeugen.

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