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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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Steuer Betriebspruefung

Von Midia Nuri,

Entweder gehen Deutschlands Betriebsprüfer nicht gerne aus. Oder sie essen nicht gerne gut. Bewirtungskosten sind gerade in 2011 wieder ein besonders beliebtes Prüffeld geworden. Das liegt zum einen daran, dass die Prüfer vermuten, dass die Kosten aus Geburtstagen und Co. dem Geschäftskonto untergejubelt werden – zum anderen an einem kleinen, aber gravierenden Buchführungsfehler, der immer wieder gemacht wird.

Grund genug, hier die wichtigsten Punkte zur steuerlichen Behandlung Ihrer Bewirtungsbelege anzuschauen!

Die wichtigsten Punkte zur steuerlichen Behandlung von Bewirtungskosten

Für den Gesetzgeber gilt der Grundsatz: Bewirtung ist nicht gleich Bewirtung! Denn da gibt es zum einen die allgemeinen betrieblichen Bewirtungskosten und zum anderen die geschäftlichen Bewirtungskosten. Allgemeine betriebliche Bewirtungskosten heißt: Sie bewirten Mitarbeiter und Gäste während einer Besprechung im Haus, beispielsweise mit Brötchen. Das, was der Spaß gekostet hat, können Sie zu 100 % abziehen. Und zwar die Kosten für die Brötchen selbst – wie auch die Vorsteuer. Bei geschäftlichen Bewirtungskosten (Sie laden Gäste und/oder Arbeitnehmer ins Restaurant ein) können Sie dagegen nur 70 % der Kosten, aber 100 % der Vorsteuer geltend machen.

Die gesamten Bewirtungskosten auf einem gesonderten Konto buchen

Aber: Damit Sie die Bewirtungskosten bzw. den 70%igen Anteil überhaupt von Ihrem Finanzamt anerkannt bekommen, müssen Sie die gesamten Kosten auf einem gesonderten Konto buchen. Und zwar ausdrücklich und ausschließlich auf dem Konto „Bewirtungskosten“. So schreibt es § 4 Abs. 7 EStG vor. Tun Sie es nicht und buchen die Bewirtungskosten (beispielsweise) auf das Konto „Repräsentationskosten“, ist der gesamte Betriebsausgabenabzug verloren. Darauf müssen Sie also unbedingt achten.

Denken Sie bei Bewirtungskosten an die Namen der Beteiligten

Wenn Sie „kleinere“ Gruppen bewirten, also eine von vornherein festgelegte Zahl von Menschen, müssen Sie diese auf den Belegen mit Namen benennen. Bewirten Sie aber beispielsweise bei einer Betriebsbesichtigung, können Sie darauf verzichten. Hier genügt es dann, wenn Sie auf dem Beleg eine Sammelbezeichnung wie „Bewirtung der Gäste am Tag der offenen Tür“ vermerken.

Tipp: Es macht einen Unterschied, ob Sie mit Gästen und Mitarbeitern im Restaurant essen gehen (70 % Abzugsfähigkeit), oder das Essen ins Unternehmen bringen lassen (100 %). Deshalb sollten Sie, wo immer möglich, die Bewirtung im eigenen Haus vorziehen.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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