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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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Das sind die wunden Punkte bei der Steuer

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Steuer Betriebsprüfung

Von Midia Nuri,

Betriebsprüfungen bei Selbstständigen sind eine sprudelnde Einnahmequelle: Nach der letzten Betriebsprüfungsstatistik nimmt der Bund jährlich 20,3 Mrd. € zusätzlich infolge von Betriebsprüfungen ein.

Auch bei Kleinbetrieben sind Nachzahlungen im 5-stelligen Bereich an der Tagesordnung. Angesichts chronisch leerer Kassen ist anzunehmen, dass es tendenziell immer mehr Betriebsprüfungen geben wird.

Sind Sie auf eine Betriebsprüfung vorbereitet, falls es Sie trifft?

Damit eine Betriebsprüfung nicht zum teuren Fiasko wird, ist es wichtig zu wissen, was überhaupt geprüft wird, wenn es Sie erwischt. Was genau wird der Prüfer unter die Lupe nehmen, wenn er bei Ihnen sitzt? Welche Zeiträume werden geprüft? Hier der Schnellüberblick:

  • Eine Betriebsprüfung beschränkt sich in der Regel auf die letzten 3 Besteuerungszeiträume, für die Sie Ihre Steuererklärungen abgegeben haben. Maßgebender Stichtag hierfür ist der Tag der Unterzeichnung der Prüfungsanordnung. Sie müssen also bei einer „normalen“ Außenprüfung Ihre Unterlagen für die letzten 3 abgegebenen Steuererklärungen bereithalten und sorgsam überprüfen.
  • Sie können Einfluss auf den Prüfungszeitraum nehmen, und zwar durch Abgabe fälliger Steuererklärungen vor diesem Zeitraum. Wenn der Betriebsprüfer Sie z.B. jetzt im Mai 2011 telefonisch von einer bevorstehenden Betriebsprüfung in Kenntnis setzt, können Sie noch schnell Ihre Steuererklärung für 2010 abgeben. Folge: In der Prüfung werden die Jahre 2008, 2009 und 2010 durchleuchtet. Ein möglicherweise „kritisches“ Jahr 2007 bleibt außen vor.
  • Als Erstes wird der Prüfer einfach kontrollieren, ob Sie die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung eingehalten haben. Ihre Buchführung bzw. Einnahmen-Überschuss-Rechnung muss so erstellt und geführt sein, dass ein fremder Dritter in der Lage ist, sich innerhalb einer angemessenen Zeit einen Überblick zu verschaffen. Grundregel: keine Buchung oder Aufzeichnung ohne Beleg – also Rechnung, Quittung, Kontoauszug oder Eigenbeleg.

 

Die kritischen Punkte bei einer Betriebsprüfung

Danach wird sich der Prüfer den Punkten zuwenden, bei denen es am häufigsten Fehler, Ungereimtheiten oder Missbrauch gibt. Aktuell sind das vor allem diese Punkte:

  • Kleinbetragsrechnungen: Stimmen die Pflichtangaben?
  • Vergleich von Angebot und Rechnung: Entsprechen die Beträge auf Angeboten denen der späteren Rechnung?
  • Fahrtenbuch: Ist es ordentlich geführt?
  • Arbeitsverträge mit Angehörigen: Hält das Arbeitsverhältnis einem Fremdvergleich stand?
  • Verluste: Haben Sie tatsächlich die Absicht, in absehbarer Zeit Gewinne zu erzielen?
  • Investitionsabzugsbetrag (§7g Einkommensteuergesetz): Haben Sie den Investitionsabzugsbetrag für ein dazu berechtigtes Wirtschaftsgut gebildet?

Auf diese wunden Punkte, die immer wieder für Ärger in einer Prüfung sorgen, sollten Sie sich gezielt vorbereiten, damit Sie jederzeit schlüssige und korrekte Unterlagen vorlegen können.

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