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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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Der Zeitfaktor in der Betriebsprüfung

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Von Martin Weyde,

In der Regel ist es so: Der Prüfer teilt Ihnen den beabsichtigten Prüfungstermin vorab mündlich mit. Wenn es für Sie gerade wirklich zu knapp für eine vernünftige Vorbereitung ist, sollten Sie ruhig mit dem Betriebsprüfer reden.

 

Akzeptieren sollten Sie den Termin besser nur, wenn Ihnen ausreichend Zeit bleibt, um sich auf die Betriebsprüfung vorzubereiten. Dazu sollten Sie sich auch mit Ihrem Steuerberater abstimmen.

So ist die Rechtslage

Zwischen der Ankündigung der Betriebsprüfung und ihrem Beginn müssen mindestens 4 Wochen liegen.

Ausnahme: Sie stimmen einer kürzeren Frist ausdrücklich zu. Dann geht auch eine kürzere Vorlaufzeit in Ordnung.

In diesem Fällen können Sie den Termin verschieben

Aus diesen Gründen können Sie einen festgesetzten Prüfungstermin noch verschieben:

  • Wenn einer der folgenden Gründe vorliegt, haben Sie gute Aussicht auf Erfolg, wenn Sie beantragen, den Prüfungstermin zu verschieben,
  • Der Verantwortliche für das Rechnungs-/Steuerwesen oder auch ein Mitarbeiter, der voraussichtlich etwaige steuerliche Auskünfte erteilen muss ist erkrankt oder in Urlaub,
  • In Ihrem Betrieb kommt es gerade zu Störungen wegen (Um-)Baumaßnahmen, Streik oder höhere Gewalt,
  • Sie haben erst kürzlich den Steuerberater gewechselt und er muss sich noch einarbeiten.

 

 

Soviel Zeit haben Sie, um angeforderte Unterlagen zur Verfügung zu stellen

Das Gesetz nennt keine ausdrücklichen Fristen, innerhalb deren Sie vom Betriebsprüfer angeforderte Unterlagen zur Verfügung stellen müssen.

So sollten Sie handeln

Grundsätzlich sollten Sie auf Wünsche und speziell Fragen des Prüfers nicht sofort reagieren. Stellen Sie besser erst einmal fest, welche steuerlichen Auswirkungen Ihre Antworten oder die Erfüllung seiner Wünsche haben könnten.

Achtung: Eine schnelle und vor allem unüberlegte Reaktion kann teuer werden.

Tipp: Sie brauchen dem Prüfer nicht alle Wünsche zu erfüllen

Sie sollten dem Betriebsprüfer natürlich entgegenkommen. Aber seine Wünsche müssen Sie nur insoweit erfüllen, als sie sich auf die Einsichtnahme in und Prüfung von Unterlagen und Datensätzen beziehen, die prüfungsrelevante Vorgänge im Prüfungszeitraum betreffen. Alles Weitere liegt in Ihrem Ermessen.

Unterlagen sollten Sie aber besser kopieren

Verpflichtet sind Sie zwar nicht dazu, dem Betriebsprüfer Unterlagen zu kopieren. Aber es empfiehlt sich dringend, dies zu tun. Denn sonst darf der Prüfer die Unterlagen mitnehmen, um sie im Finanzamt zu kopieren.

Und vor allem: Nur wenn die Unterlagen bei Ihnen in der Firma kopiert werden, behalten Sie den Überblick darüber, von welchen Unterlagen der Prüfer Kopien mitnimmt. Deshalb sollten Sie von allen Unterlagen, die der Beamte haben möchte, stets noch eine Kopie für Ihr Unternehmen machen.

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