Gratis-Download

Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

Jetzt downloaden

Die 10 goldenen Regeln für die Vorbereitung zur Betriebsprüfung

0 Beurteilungen
Betriebsprüfung Fiskus Finanzverwaltung Vorbereitu

Von Midia Nuri,

Nie wieder hilflos sein, wenn der Prüfer kommt. Mit diesen 11 goldenen Regeln sind Sie optimal auf die nächste Betriebsprüfung vorbereitet:Tipp:

1. Prüfen Sie – ggf. mit Ihrem Steuerberater – das betriebliche Rechenwerk auf mögliche Schwachstellen hin. Achten Sie besonders auf Vollständigkeit der Unterlagen. Machen Sie am besten einen Zwischenabschluss, um auch sich selbst einen genauen Überblick über den Status quo Ihres Unternehmens zu verschaffen. So wappnen Sie sich auch für gezielte Fragen des Prüfers. Besonders intensiv werden erfahrungsgemäß u. a. folgende Positionen geprüft:

  • Privatnutzung des Geschäftswagens,
  • Angehörigenverträge,
  • Dienstreisen,
  • Betriebsfeiern
  • 400-Euro-Jobbs

2. Studieren Sie eingehend den Bericht des Vorprüfers. Daraus können Sie ableiten, welche Prüfungsschwerpunkte möglicherweise bestehen und welche Gesichtspunkte vielleicht eher weniger bedeutsam sind.

3. Lassen Sie alle Aufzeichnungen, Bücher etc. bereitstellen, die Sie vorlegen müssen. Sorgen Sie dafür, dass Daten, die den Prüfer nichts angehen, für ihn auch nicht zugänglich sind.

Tipp:

Zu den Unterlagen, die Sie vorlegen müssen, gehören:

  • Bilanzen
  • Gewinn- und Verlustrechungen
  • Handelsbücher, die im Rahmen des Lohnsteuerabzugs zu führenden besonderen Unterlagen
  • betriebsbezogene Korrespondenz
  • betriebliche Bankbücher, Depotbücher, Sparbücher, Dienstverträge
  • Urkunden, die den Prüfungsablauf erleichtern können und nur mittelbar Rückschlüsse auf die steuerliche Beurteilung zulassen (z.B. interne Dienstanweisungen, Organisationspläne)
  • Sitzungsprotokolle (Ausnahme: Sie versichern, dass diese keinen steuerlich relevanten Inhalt haben. Dann darf der Prüfer nur bei berechtigten Zweifeln an Ihrer Aussage auf die Vorlage bestehen).

 

4. Gestalten Sie Ihren Terminplan so, dass Sie während der Prüfung zumindest erreichbar sind, um ggf. Informationen und Anordnungen zu geben.

5. Suchen Sie einen geeigneten Raum in Ihrem Unternehmen, in dem die Prüfung durchgeführt und der Prüfer untergebracht werden kann.

6. Richten Sie sich auf eine Betriebsbesichtigung durch den Prüfer ein. Unterrichten Sie Ihre Mitarbeiter darüber und ordnen Sie an, dass ohne Ihre Anweisung niemand dem Prüfer Auskunft gibt

7. Benennen Sie einen Mitarbeiter als Auskunftsperson. Weisen Sie den Betriebsprüfer vor der Prüfung darauf hin, dass ausschließlich diese Personen befragt werden darf und Kopien erstellen darf.

8. Verständigen Sie sich mit der Finanzbehörde darüber, ob Auskünfte mündlich erfragt oder mündlich erteilt werden dürfen oder ob Auskünfte nur schriftlich erteilt werden.

9. Treffen Sie Absprachen über Termine für Zwischenbesprechungen.

10. Bereiten Sie sich darauf vor, zu Beginn der Prüfung ein Einführungsgespräch zu führen, an dem Sie selbst, Ihr Berater und Ihre Auskunftspersonen teilnehmen sollten.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
13 Beurteilungen
17 Beurteilungen
1 Beurteilung
Produktempfehlungen

Die besten Steuer-Spar-Möglichkeiten zum Wohle Ihres Unternehmens

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte

Gehört. Gelesen. Verstanden.

Ihr Excel-Lernsystem: Verständlich, kompakt, effektiv

Betriebsprüfungssichere Empfehlungen, mit denen Sie jederzeit das meiste für sich herausholen

Das Rundum-Wohlfühl-Paket im Rechnungswesen