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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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Drei häufige Gründe für eine steuerliche Betriebsprüfung, die vollkommen überraschend kommt

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Urheber: Jamrooferpix | Fotolia

Von Gerhard Schneider,

Wer seine Steuererklärung mit Verspätung abgibt, überdurchschnittlich viele Betriebsausgaben geltend macht und Verluste ausweist oder gewagte steuerliche Konstruktionen startet, der bekommt es schnell mit den Prüfern des Finanzamts zu tun.

Dann schaut das Finanzamt nach, ob dort alles mit rechten Dingen zugeht. Doch auf der anderen Seite: Immer wieder sind Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer auch dann von einer unangenehmen und zeitaufwändigen Prüfung durchs Finanzamt betroffen, wenn sie sich nichts zu Schulden kommen lassen und alle Steuertermine penibel einhalten. Woran es dann liegen kann, zeigen Ihnen die folgenden drei Punkte:

Grund 1: „Losglück“, die zufällige Auswahl von Kandidaten

Selbst wenn Sie absolut unauffällig und 100%ig korrekt mit all Ihren Steuerangelegenheiten sind und keiner „auffälligen“ Branche angehören, ist das keine Garantie dafür, dass Sie vor einer Betriebsprüfung sicher sind. Denn ein (wenn auch immer kleinerer) Teil der Prüfungskandidaten wird immer noch zufällig festgelegt und ausgelost.

Das heißt: Selbst der genaueste, ehrlichste und pünktlichste Steuerzahler kann jederzeit von einer Prüfung betroffen sein, wenn er das „Glück“ hat, bei der zufälligen Ermittlung von Prüfungskandidaten ausgelost zu werden.

Fall 2: Sie gehören zu einer „anfälligen“ Branche

Aus Sicht des Finanzministeriums sind die Baubranche und die Gastronomie besonders „anfällig“ für Steuerhinterziehung und werden deshalb schneller überprüft als andere Betriebe. Es geht aber nicht immer um den Verdacht des Schwarzgeldes. Ein Branchen-Schwerpunkt bei Betriebsprüfungen der vergangenen Jahre waren beispielsweise auch Freiberufler, die das Privileg genießen, keine Gewerbesteuer zahlen zu müssen. Bei Prüfungen haben sich die Finanzbeamten dann genau die Einnahmen angeschaut, um zu prüfen, ob nicht doch noch gewerbliche Einnahmen darunter waren. Die mögliche Folge wäre dann zum Teil erhebliche Nachforderungen von Gewerbesteuer.

Das heißt: Gehört Ihr Betrieb zu einer dieser Branchen, die häufiger geprüft werden, versuchen Sie, die Seriosität Ihres Betriebs zu demonstrieren: Achten Sie noch stärker auf ordentliche, schlüssige Unterlagen, auf termingerechte Abgabe Ihre Steuererklärungen und Zahlung Ihrer Steuern.

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Fall 3: Es gab eine Prüfung bei einem Geschäftspartner, Kunden oder Lieferanten

Auch das passiert häufig – und Sie haben keinen Einfluss darauf: Bei einem Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartner gab es eine steuerliche Betriebsprüfung, bei der Unregelmäßigkeiten aufgetaucht sind. In solchen Fällen überprüfen die Finanzämter gerne auch einmal (stichprobenartig) die Unternehmen, mit denen dieser Prüfungskandidat zusammengearbeitet. Das kann dann natürlich auch Sie treffen, einfach nur weil in den Buchführungsunterlagen Rechnungen von Ihrem Unternehmen.

Das heißt: Gegen diese Gefahr können Sie sich natürlich nicht 100%ig schützen. Sie können allerdings eine gewisse Vorsorge treffen, indem Sie bei der Auswahl Ihrer Geschäftspartner sorgsam hinschauen und keine Geschäftsbeziehungen eingehen, wenn Ihnen ein Unternehmen zweifelhaft vorkommt.

Fazit: Beschäftigen Sie sich mit dem Thema „Betriebsprüfung“!

Machen Sie sich damit vertraut, was beim Besuch durch die Prüfer vom Finanzamt passiert, welche Unterlagen durchgeschaut werden und was die Prüfer in der Regel wissen wollen. Dann verliert die Betriebsprüfung ihren Schrecken. Sind Sie gut vorbereitet und Ihre Unterlagen betriebsprüfungssicher, kann Ihnen nicht viel passieren.

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