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Keine Betriebsprüfung ist wie die andere. Vor allem, wenn Sie bislang noch keine mitgemacht haben, sind anfangs viele Fragen offen. In diesem...

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Steuerfallen auf Webseite und Facebook: Nehmen Sie Ihre Außendarstellung mit Betriebsprüferaugen unter die Lupe

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Urheber: Sondem | Fotolia

Von Midia Nuri,

Der deutsche Fiskus verlässt sich nicht auf die Panama Papers oder Steuer-CDs, um an vor ihm versteckte Werte zu gelangen. Reichen Sie als Unternehmer – egal ob als Handwerksbetrieb oder als Freiberufler – Ihre Steuererklärung beim Finanzamt ein oder steht Ihnen Besuch vom Betriebsprüfer ins Haus, checkt der Fiskus mittlerweile fast routinemäßig vorab die Internetseite.

Ebenfalls einen Blick werfen die Beamten dabei längst auch darauf, was das Unternehmen so auf Facebook treibt.

Mein Auto, mein Haus, mein Pferd oder auch mein erfolgreiches Projekt – auf dies und auch andere Dinge werden Sie verständlicherweise stolz sein. Darüber in sozialen Netzwerken oder auf Ihrer Internetseite zu berichten, sollten Sie mit Vorsicht tun. Denn das Finanzamt liest vielleicht mit.

Lernen von den Spaniern

Der spanische Fiskus hat es vorgemacht. Er scannt Steuerzahler systematisch auf Facebook-Postings. „Schöne Grüße vom Traumurlaub aus den Malediven an alle Daheimgebliebenen“ oder auch Einträge wie „Mein neuer Schatz“ – plus Fotos des neuen, kostspieligen Oldtimers – sind ein gefundenes Fressen für den Fiskus. Neulich konnte man auch aus den USA in einer Zeitung online lesen, die Finanzämter hielten auch die Instagram-Accounts der Jetset-Kinder im Auge.

Der Finanzbeamte gleicht solche Einträge gern mit den Steuererklärungen und Belegen ab, die der Steuerpflichtige ihm eingereicht hat. Und folgert: Wenn ein Gewerbetreibender einen Jahresüberschuss von 25.000 € erwirtschaftet, sich aber einen Oldtimer im Wert von 100.000 € kauft, passt da ganz offensichtlich etwas nicht zusammen. Wenn jemand den ganzen August auf den Malediven war, sich aber erstaunlicherweise Tankbelege für das privat genutzte Firmenfahrzeug aus dieser Zeit finden, wird sich der Fiskus ebenfalls so seine Gedanken machen.

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Darauf sollten Sie auf Ihren Internetseiten achten

Überlegen Sie genau, wen Sie als „Freund“ auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken annehmen – insbesondere, wenn Unbekannte Ihnen eine Freundschaftsanfrage senden, zumal vor einer angekündigten Betriebsprüfung. Passen Sie aber vor allem auf, was Sie im öffentlichen Bereich von Facebook & Co. posten.

Das macht Betriebsprüfer hellhörig

Betriebsprüfer schauen sich auf der Internetseite eines zu prüfenden Unternehmens an: Wie präsentiert es sich? Welche Kundenreferenzen werden genannt? Welche Projekte werden vorgestellt? Hier ergeben sich fast immer Anhaltspunkte zum Nachbohren.

Beispiel: Schwärmt ein Kunde auf der Firmenhomepage von dem fantastischen, hochwertigen neuen Außenanstrich seines Hauses und findet sich in der Abrechnung des Unternehmens für diesen Kunden aber nur eine ,normale‘ Rechnung, kommt bei einem Betriebsprüfer schnell der Verdacht auf, dass hier ein Teil schwarz abgerechnet wurde.

Ebenfalls ins Visier wird ein Betriebsprüfer den Wareneinkauf nehmen – und das, was an Material tatsächlich weiterberechnet oder verkauft wurde. Gibt es hier aus seiner Sicht unerklärliche Lücken, wird er die Falle zuschnappen lassen.

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