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5 häufige Fragen zur E-Bilanz

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Von Gerhard Schneider,

Ursprünglich sollte die E-Bilanz schon 2011 kommen, wurde aber nach Protesten auf 2014 verschoben. Das heißt aber: Nun sollten Sie sich auf die E-Bilanz vorbereiten, wenn Sie als bilanzierendes Unternehmen betroffen sind, weil Ihre Vorbereitung spätestens am 01.01.2013 abgeschlossen sein sollte. Fünf häufige Fragen dazu beantworte ich Ihnen heute.

 

1. Warum wird die E-Bilanz überhaupt eingeführt?

Erklärtes Ziel der E-Bilanz ist der Abbau der Bürokratie. Die Einführung der E-Bilanz und der elektronischen Steuererklärung ist im Steuerbürokratieabbaugesetz festgeschrieben. Zudem sollen Fehler vermieden werden, die immer wieder bei Erfassen der Daten auf Papier entstanden sind. Nicht zuletzt will der Fiskus die Arbeit im Finanzamt effizienter gestalten. Wenn alle Daten elektronisch eingereicht werden, fällt viel Aufwand weg, der bisher für die Erfassung notwendig war.
Für Sie wichtig: Da dem Finanzamt die Bilanz-Daten elektronisch vorliegen, können sie schneller und effizienter ausgewertet werden. Das heißt: Der Fiskus stößt schneller auf möglicherweise problematische Punkt. Darauf sollten Sie vorbereitet sein!

2. Was ist, wenn Sie freiwillig bilanzieren, obwohl Sie als Kleinunternehmer oder Freiberufler nicht dazu verpflichtet sind?

Auch in diesem Fall sind Sie zur E-Bilanz verpflichtet – ob freiwillig oder nicht, ist egal.

3. Wie sieht der Zeitplan zur Einführung aus?

Die Pflicht zur elektronischen Einreichung der Bilanzdaten gilt ursprünglich für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2011 beginnen. So sollten Sie die Steuerbilanz also erstmals elektronisch für das Jahr 2012 abgeben. Allerdings gibt es für 2012 eine Nichtbeanstandungsregelung. Danach wird es nicht beanstandet, wenn die Bilanz noch nicht elektronisch übermittelt wird und auf Papier abgegeben wird. Das heißt: Ernst wird es beim Abschluss 2013, den Sie 2014 erstellen.
Beachten Sie: Noch mehr Zeit haben Sie bei ausländische Betriebsstätten, steuerbefreiten Körperschaften, juristischen Personen des öffentlichen Rechts mit Betrieben gewerblicher Art. In diesen Fällen ist die elektronische Übermittlung erst ab Wirtschaftsjahren Pflicht, die mach dem 31.12.2014 beginnen.

 

4. Warum sollte ich mich jetzt schon mit der E-Bilanz beschäftigen?

Im Rahmen der E-Bilanz müssen Sie Ihre Daten nach einen amtlich vorgeschriebenen Datensatz (Taxonomie) übermitteln. Das können Sie sich in etwa wie einen Kontenrahmen vorstellen, der besonders die steuerlichen Gesichtspunkte berücksichtigt. In der Buchhaltung sind deshalb Änderungen oder Erweiterungen beim Kontenrahmen notwendig, wenn Sie sich größeren Aufwand bei der späteren Erstellung der E-Bilanz ersparen wollen.
Das heißt für Sie: Mit der Vorbereitung sollten Sie also spätestens am 01.01.2013 fertig sein, wenn das Wirtschaftsjahr beginnt, für das Sie erstmals eine E-Bilanz abgeben.

5. Was alles muss im Rahmen der E-Bilanz elektronisch ans Finanzamt übermittelt werden?

Je nachts Rechtsform übermitteln Sie die folgenden Bestandteile an das Finanzamt:

  • Bilanz
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Ergebnisverwendungsrechnung
  • Kapitalkontenentwicklung für Personenhandelsgesellschaften und andere Mitunternehmerschaften
  • steuerliche Gewinnermittlung (für Einzelunternehmen und Personengesellschaften)
  • Detailinformationen zu Positionen (Kontensalden zu einer Position)

 

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